Online-Business aufbauen Schritt für Schritt: Die besten Tipps und Ideen

Es ist ein Traum, den viele hegen: Orts- und zeitunabhängig arbeiten. Mit dem Laptop am Strand von Bali sitzen und in der nächsten Woche schon eine Zoom-Konferenz aus den Alpen abhalten. Geld verdienen, während nebenan die Kinder spielen. Frei sein.

Doch was in der Theorie so wunderbar klingt, ist in der Praxis so einfach nicht. Wenn du ein gesundes, profitables Online-Business aufbauen möchtest, brauchst Du einen guten Plan. Genau den bekommst du heute hier. Ich zeige dir, was du brauchst, um dein Online-Business zu starten und wie du es Schritt für Schritt auf- und ausbaust.

Definition: Was ist ein Online-Business?

Damit wir alle auf dem gleichen Stand sind, lass uns mit einer kleinen Definition starten: Was ist denn überhaupt ein Online-Business?

Unter dem Begriff “Online-Business” laufen alle Geschäftsmodelle, die darauf ausgelegt sind, komplett online zu funktionieren. Das heißt: Die Angebote werden übers Internet abgewickelt, mit Online-Marketing wird die Bekanntheit gesteigert und auch die Kommunikation mit Kund:innen findet überwiegend über E-Mails, Chats oder Videokonferenzen statt.

Kein Online-Business ist es hingegen, wenn ein Offline-Dienstleister ab und zu mal eine E-Mail schreibt oder ein Café Bilder auf Facebook postet.

10 Modelle und Ideen für dein Online-Business

In den vergangenen Jahren haben sich viele Modelle entwickelt, wie sich online Geld verdienen lässt. Du könntest zum Beispiel:

  • Influencer:in werden und in den sozialen Medien die Produkte anderer Unternehmen bewerben
  • Bloggen und Werbeplätze verkaufen oder Tantiemen der VG Wort einstreichen
  • Mit Empfehlungs- oder Affiliate-Marketing Geld verdienen

Mit diesen Modellen machst du dich aber immer ein Stück weit abhängig von anderen. Wir schauen in diesem Artikel deshalb darauf, wie du ein Online-Business mit eigenen Produkten starten kannst:

  • Freelancer-Aufträge: Du erledigst als Dienstleisterin Aufgaben für andere, zum Beispiel als Webdesignerin, Social-Media-Managerin oder Virtuelle Assistentin. Du setzt deine Zeit und Fähigkeiten ein und wirst dafür bezahlt. Freiberufliche Aufträge sind oft der Startpunkt ins Online-Business.
  • Online-Shop: Du vertreibst physische Produkte online.
  • 1:1-Coaching und -Beratung: Du unterstützt und begleitest deine Kund:innen persönlich in einzelnen Stunden oder über mehrere Wochen bis Monate hinweg.
  • Programme für kleine Gruppen: Du arbeitest mit einer begrenzten Teilnehmerzahl an einer spezifischen Herausforderung. Die Teilnehmer:innen können sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen.
  • Online-Kurse: Du stellst das Wissen zur Verfügung, deine Kund:innen eignen es sich an. Online-Kurse können eine unbegrenzte Zahl von Teilnehmer:innen haben und entweder als Selbstlernprogramme oder mit begleitenden Formaten wie Fragerunden oder Coaching-Calls konzipiert sein.
  • Mitgliederbereiche: Du stellst Inhalte und Hilfestellungen zu einem Thema bereit und deine Kund:innen ziehen sich nur das heraus, was sie gerade brauchen. Dabei zahlen sie für einen bestimmten Zeitraum und können jederzeit wieder aussteigen.
  • E-Books: Du schreibst über dein Thema und gibst dein Wissen weiter. Kund:innen können das E-Book jederzeit kaufen und herunterladen – entweder über deine Website oder über Amazon. Sie müssen nicht direkt mit dir zu tun haben und sind unabhängig von deiner Zeit.

Details zu diesen und fünf weiteren Einkommensströmen findest du in diesem Artikel.

So baust Du Schritt für Schritt ein Online-Business auf

Ein Online-Business ist keine Raketenwissenschaft – aber auch keine Gelddruckmaschine. Egal, was dir die Gurus da draußen versprechen: Du wirst nicht über Nacht reich und berühmt. Tatsächlich dauert es oft mehrere Monate, bis du von deiner Selbstständigkeit leben kannst. Und damit dein Business nachhaltig profitabel wird, auf stabilen Pfeilern ruht und perfekt zu deinem individuellen Lebensentwurf passt, ist einiges an Arbeit nötig.

Schauen wir uns das einmal genauer an:

 

1. Erwartungen klären: Wo willst du hin?

Dein Online-Business wird dir nur dann lange Freude machen, wenn es zu deinen Wünschen und Bedürfnissen passt. Deshalb solltest du dir zu Beginn klar werden:

  1. Was willst du in deinem Leben? Wie soll ein Tag bei dir optimalerweise aussehen?
  2. Wie viel Geld musst oder willst du mit deinem Business verdienen?
  3. Wie viel Zeit möchtest du mit Erwerbsarbeit verbringen?
  4. Was möchtest du für dich, aber auch die Welt erreichen? Was ist deine Vision und deine Mission?
  5. Mit welcher Geschäftsidee möchtest du durchstarten? Was willst du machen, wie und mit wem?
  6. Welche Tätigkeiten möchtest du in deinem Business gern verrichten? Welche möchtest du so weit wie möglich reduzieren oder auslagern?
  7. Wie definierst du Erfolg für dich persönlich? Und wie willst du ihn messen?

2. Nische und Positionierung finden

Als nächstes solltest du dir überlegen, mit welcher Nische und Positionierung du an den Start gehen möchtest.

Mit der Nische legst du erst einmal fest, in welchem Themenbereich du dich bewegen willst und grenzt deine Zielgruppe ein. Das macht es dir leichter, dich von der Konkurrenz abzuheben, dir einen Expertenstatus aufzubauen und mit deinem Marketing genau die Menschen zu erreichen, mit denen du am liebsten arbeiten willst.

Wie du die perfekte Nische für dein Online-Business findest, zeige ich dir hier – und auch, was du tun kannst, wenn du dich gar nicht so sehr festlegen möchtest.

Deine Nische ist dann auch gleich die Grundlage für deine Positionierung. Sie hebt deine Stärken im Vergleich zu Mitbewerber:innen hervor, aber auch die Werte, die du vertrittst und die Ansichten und Themen, für die du stehen und bekannt sein möchtest. Außerdem gehst du im Rahmen deiner Positionierung ins Detail, wen du mit deinen Angeboten am besten unterstützen kannst und wie genau.

Deine Positionierung wird sich im Laufe deiner Business-Reise immer wieder verändern, mal nur in den Details, manchmal vielleicht auch deutlich. Sie entwickelt sich zusammen mit dir und deinem Business immer weiter und darf deshalb regelmäßig auf den Prüfstand.

Wie du eine stimmige Positionierung findest, erfährst du in diesem Artikel.

3. Angebot entwickeln

Der klassische Weg im Online-Business sieht so aus: Du beginnst, 1:1 mit Kund:innen zu arbeiten. Das ist einfacher als gleich mit einem Online-Kurs zu starten oder ein E-Book auf den Markt zu werfen. Wenn du dir noch keine Reichweite und Community aufgebaut hast, kannst du einzelne Personen durchaus schon von deinem Angebot überzeugen. Aus dem Stand einen ganzen Kurs zu füllen, ist hingegen schwierig.

Wenn du so gut mit 1:1-Kund:innen versorgt bist, dass du an Kapazitätsgrenzen stößt, ist es Zeit für ein Upgrade und deine ersten Gruppenangebote oder Kurse.

Wenn du noch unsicher bist, mit welchem Online-Produkt du starten sollst, habe ich in diesem Artikel noch einige Impulse für dich.

Anfangs hast du normalerweise erstmal ein oder zwei Angebote. Kund:innen können sich dadurch schnell bei dir orientieren und werden nicht von einem Bauchladen an Möglichkeiten erschlagen. Für dich ist zudem die Kommunikation einfacher, weil du nicht alle Nase lang etwas anderes bewerben musst.

Mit der Zeit und Nachfrage von deinen Kund:innen kannst du dein Produktportfolio dann nach und nach ausbauen. Entweder, du stellst deine Angebote gleichberechtigt nebeneinander oder du entwirfst eine Produkttreppe, bei der deine Produkte aufeinander aufbauen und Kund:innen über einen längeren Zeitraum begleiten.

4. Rechtliche Grundlagen lernen

Ja, auch die geltenden Gesetze zu kennen, ist Teil eines Online-Businesses. Was darfst du im Internet und was nicht?

Ein recht bekanntes Beispiel ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Sie regelt, wie du personenbezogene Daten zu schützen hast. Auch das Urheberrecht ist immer wieder Thema in der Online-Welt. Damit hören die Regeln aber natürlich nicht auf.

Wusstest du zum Beispiel, dass Daten als Zahlungsmittel gelten und du Downloads deshalb nicht als kostenlos bezeichnen darfst, wenn dafür eine E-Mail-Adresse eingetragen werden muss?

Oder dass du potenziellen Privatkund:innen nicht einfach so ein Angebot schicken darfst, sondern erst ihr ausdrückliches Einverständnis brauchst?

Oder dass genau festgelegt ist, wie Kaufen-Buttons beschriftet sein müssen?

Das ist alles nicht so wild, wie es am Anfang vielleicht klingt. Aber du solltest dich eben einmal damit beschäftigen, damit du auf der sicheren Seite bist.

5. Website erstellen

Deine Website ist der Dreh- und Angelpunkt deines Online-Businesses. Dorthin leitest du alle Interessent:innen. Dorthin schicken Kund:innen und Kooperationspartner:innen andere, wenn sie dich empfehlen wollen. Darüber wirst du in den Weiten des Internets gefunden. Und über die Website kannst du letztlich auch verkaufen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, gleich zu Beginn deiner Selbstständigkeit oder relativ schnell eine eigene Website zu erstellen oder erstellen zu lassen.

Mit der Website ist es wie mit deiner Positionierung: Sie wächst stetig mit dir mit, verändert sich und wird mit der Zeit größer und komplexer. Für den Start kann es ausreichen, nur eine Seite mit den wichtigsten Informationen zu veröffentlichen. Wenn du Freude am Schreiben hast, kannst du aber auch gleich einen Blog auf deiner Website anlegen und anfangen, Content zu kreieren.

6. Marketing und Community-Aufbau starten

Im nächsten Schritt geht es darum, deine Bekanntheit zu steigern und eine Community aufzubauen. Zur Community, zu deinem “Tribe” gehören:

  • Follower:innen in den sozialen Medien
  • Newsletter-Abonnent:innen
  • Blogleser:innen, Podcast-Hörer:innen und Video-Abonnent:innen
  • Menschen aus deinem Netzwerk, mit denen du in Kontakt stehst

Deine Community freut sich über fachliche Ratschläge und Tipps von dir, ist aber auch an deinen Perspektiven und Herangehensweisen interessiert.

Der Aufbau einer Community wird dir nicht über Nacht Ergebnisse bringen. Er braucht Zeit, weil es dabei vor allem um Beziehungsaufbau geht. Doch die Mühe zahlt sich aus, denn deine Community ist es, die später von dir kauft, dich weiterempfiehlt und dir auch in schwierigen Zeiten die Treue hält.

Zu Beginn solltest du dir überlegen, auf welchen Kanälen und Plattformen du präsent sein möchtest. Du könntest zum Beispiel einen Blog oder Podcast starten, auf Instagram, Facebook oder LinkedIn posten oder einen YouTube-Kanal hochziehen.

Das kannst du danach entscheiden, welche Art von Content dir am leichtesten fällt und natürlich, wo sich deine Zielgruppe bevorzugt aufhält.

Dein Fokus sollte letztlich aber darauf liegen, eine E-Mail-Liste aufzubauen. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • In den sozialen Medien bist du immer ein Stück weit abhängig davon, was die Betreiber beschließen. Wenn Facebook morgen dicht macht oder LinkedIn sein Konzept ändert, hast du Pech gehabt. Deine E-Mail-Liste hingegen gehört dir.
  • Auf Social Media werden deine Beiträge nur einem Bruchteil deiner Follower:innen ausgespielt. Die meisten bekommen gar nicht mit, dass es etwas Neues von dir gibt. Deine Newsletter aber landen direkt im Postfach deiner Leser:innen.
  • Die Kommunikation ist persönlicher, weil sie nicht öffentlich stattfindet. Das erleichtert es dir, eine Beziehung zu deinen Leser:innen aufzubauen.
  • Menschen entscheiden sich aktiv dafür, deinen Newsletter zu abonnieren. Wenn sie das tun, sind sie offensichtlich sehr an deinen Themen und Sichtweisen interessiert. An sie zu verkaufen ist deshalb leichter.

Dein Communityaufbau kann organisch erfolgen, also mit der Menge an Content oder den Mitteln, die dir die jeweilige Plattform ohne zusätzliche Kosten über deine Zeit und deine Creation hinaus zur Verfügung stellt.

Du investierst deine Zeit und erstellst Content, über den du dann gefunden wirst.

Paradebeispiel für einen organische Community-Aufbau ist Suchmaschinenoptimierung (SEO). Dabei liegt dein Fokus darauf, hilfreiche Blogartikel zu schreiben, großzügig dein Wissen zu teilen und deine Texte dabei so zu optimieren, dass sie bei Google gefunden werden. Suchende lesen deine Texte, sind danach schlauer als vorher oder können ein konkretes Problem lösen und kommen immer wieder, weil sie gelernt haben, dass deine Inhalte ihnen helfen.

Er kann auch bezahlt über Anzeigen erfolgen – also über sog. “paid traffic” wie z. B. mit Facebook- und Instagram-Anzeigen (hier beschreiben Ad-Spezialist Marc Grönnebaum und ich, wie du Werbeanzeigen für dein Business einsetzt und hier geht es darum, warum sie auch kein Wundermittel für dein Business im Sinne von “mach Anzeigen und du brauchst nichts anderes” sind) oder auch mit Google-Ads oder Anzeigen z.B. auf Pinterest (die verschiedenen Anzeigen-Möglichkeiten habe ich hier mit Agenturinhaberin Lisett Schmuck skizziert).

7. Kund:innen gewinnen

Ohne Kund:innen wird dein Online-Business nicht lange bestehen können. Deshalb konzentrierst du dich in der nächsten Phase verstärkt darauf, Kund:innen zu finden.

Dazu kannst du verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, zum Beispiel:

  • Angebote an deine Community machen
  • Ein Netzwerk aufbauen und darüber verkaufen
  • Kooperationen mit anderen Selbstständigen eingehen
  • Werbung schalten

Neun Wege, online neue Kund:innen zu gewinnen habe ich Dir im Detail in diesem Leitfaden zusammengetragen.

Der wichtigste Weg, Kund:innen zu bekommen, ist im Online-Business das Launchen.

Launchen bedeutet, dass du zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Produkt auf den Markt bringst und auf allen Kanälen darüber sprichst. Du tust alles, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu generieren und deiner Zielgruppe zu zeigen, dass du eine Lösung für ihre Herausforderung hast. Dein Angebot gilt in dieser Form nur wenige Tage. Dadurch bekommen deine Kund:innen einen Anreiz, jetzt sofort zu buchen.

Launchen kannst du Online-Kurse, Workshops und Gruppenprogramme, aber auch 1:1-Angebote und sogar Dienstleistungen.

8. Eine Marke aufbauen

Langfristig möchtest du wahrscheinlich, dass du Kund:innen nicht mehr aktiv suchen musst, sondern dass sie von allein zu dir finden. Damit das funktioniert, baust du dir Schritt für Schritt eine Marke auf.

Im besten Fall wirst du zu der Ansprechpartnerin für dein Thema. Dein Name beziehungsweise der deines Unternehmens ist in aller Munde und wenn jemand Fragen oder Probleme in deinem Fachgebiet hat, verweisen alle auf dich.

Zudem genießt deine Marke ein gutes Image und steht für etwas ein. Sie wird mit bestimmten Werten, Haltungen und Qualitätsmerkmalen verbunden.

Mit dem Aufbau deiner Marke fängst du schon an, wenn du deine Website online stellst, dein Marketing startest und die ersten Mitglieder deiner Community willkommen heißt. Auch Launches tragen einen großen Teil dazu bei, zur Marke zu werden.

Weiter geht es damit, mit anderen Unternehmer:innen zu netzwerken. Außerdem kannst du Gastartikel auf anderen Blogs veröffentlichen und versuchen, als Gast in Podcasts zu deinem Thema eingeladen zu werden.

Besonders wertvoll für den Markenaufbau ist es, wenn Medien über dein Online-Business berichten und dich als Experte oder Expertin featuren.

Auch deine Farben, Bildsprache etc., dein ganzes Branding sind idealerweise auf deine Marke abgestimmt.

9. Skalieren und optimieren

Irgendwann wirst du mit deinem Online-Business an einen Punkt kommen, an dem du nicht mehr alles alleine bewältigen kannst: Das Marketing, die Arbeit mit deinen Kund:innen, das Planen und Durchführen von Launches …

Spätestens dann wird es Zeit, dein Online-Business zu skalieren und Prozesse zu optimieren. Dazu gehören unter anderem diese Aspekte:

  • Produkte entwickeln, die nicht von deiner Zeit abhängig sind und von beliebig vielen Menschen auf einmal gekauft werden können
  • Die Kundenreise deiner Zielgruppe visualisieren und sämtliche Berührungspunkte mit deinem Unternehmen optimieren
  • Aufgaben und Prozesse automatisieren
  • Ein Team aufbauen

Online-Business aufbauen ohne Startkapital – geht das?

Ein Online-Business aufzubauen, ist anfangs verhältnismäßig günstig. Im Gegensatz zu vielen Offline-Geschäftsmodellen musst du zum Beispiel keine Miete für einen Laden, ein Geschäft oder ein Lager zahlen. Du brauchst nur einen Computer und einen Internetanschluss und schon kannst du loslegen.

Allerdings können die Kosten im Laufe der Zeit erheblich steigen. Du wirst verschiedene Tools brauchen – zum Beispiel eine Grafik-Software und einen Newsletter-Anbieter. Auch Domain und Hosting deiner Website kosten dich Geld.

Zudem gibt es viele Dinge, die du lernen musst und bei denen sich eine Investition in Kurse, Coachings oder eine Mastermind auszahlt.

Alles in allem halte ich es für sinnvoll und wichtig, schon zum Start in dein Business zu investieren. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt: Wer mit einem “Am liebsten umsonst oder so billig wie möglich”-Mindest an die Sache herangeht, tritt oft ewig auf der Stelle. Mit Investitionen zeigst du dir selbst, dass du dein Business ernst nimmst und richtest dich auf Erfolg aus.

Das brauchst du, um ein Online-Business zu starten

Die Must Haves für den Start deines Online-Businesses sind überschaubar. Du benötigst:

  • einen Internetzugang (logisch)
  • einen Laptop
  • ein Mikrofon für die Arbeit mit Kund:innen, Kennenlerngespräche, Videokonferenzen, Launches und mehr (oft ist ein Mikrofon schon im Laptop integriert – hier darfst du ausprobieren, wie die Qualität ist)
  • bestenfalls eine Kamera (am Anfang tut es die am Handy oder Laptop)

In meinem Ressourcenguide und hier sowie in diesem Beitrag zu “Technik und Tools für dein Online-Business” habe ich dir für diese Geräte und sonstige Tools ein paar Empfehlungen gegeben, auch was du wann in deinem Business brauchst.

Außerdem brauchst du:

  • eine große Portion Neugier und Freude daran, Neues zu lernen
  • eine starke Mission und Vision (Denn es werden Steine in Deinem Weg liegen und es ist viel leichter, unbeirrt bei der Sache zu bleiben, wenn du weißt, wofür du das Ganze tust)
  • Durchhaltevermögen – denn ein Online-Business aufzubauen ist zwar keine Raketenwissenschaft, braucht aber trotzdem Zeit.

Fazit: Der Aufbau eines Online-Businesses ist eine Reise, die du besser nicht allein antrittst

Wenn du ein eigenes Online-Business aufbaust, kann ich dir eines versprechen: Es wird eine abenteuerliche Reise, auf der du viel Neues lernen und dich selbst enorm weiterentwickeln wirst. Ein Online-Business ist nämlich nicht damit getan, dass du ein geiles Angebot hast, dich mit deinem Thema auskennst und deine Kund:innen die gewünschten Ergebnisse bringst.

Du wirst auch viel über rechtliche Regelungen lernen, über Buchhaltung, verschiedene Marketingstrategien, Launches, Kundenservice – und früher als du denkst vielleicht auch über Team-Aufbau und -Führung. Du wirst an deinem Mindset arbeiten, alte Glaubenssätze auflösen und über dich hinauswachsen.

Damit du all das erfolgreich meisterst und dein Online-Business nach deinen Bedürfnissen aufbauen kannst, lohnt es sich, dir Unterstützung zu suchen. In unserem Jahresprogramm Mama Goes and Grows Business lernst du alles, was du für dein Business brauchst. Ich unterstütze dich als Unternehmensberaterin bei deiner Business-Strategie, mein Team und ich begleiten dich zudem mit regelmäßigen Coaching-Calls und Umsetzungssprints und in der Community kannst du dich jederzeit mit Gleichgesinnten austauschen. Auch für die rechtliche Seite gibt es Inhalte und wir laden für einzelne Themen immer wieder Expert:innen aus meinem Netzwerk ein. So hast du immer Rückenwind, egal welche Herausforderungen auf dich zukommen. Hier kannst Du mehr über Mama Goes and Grows Business erfahren.

Wie ist es bei dir? Hast du dein Online-Business schon gegründet, planst du, bald zu starten oder bist du noch unentschieden? Erzähl es mir gern in den Kommentaren!

 

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