Community aufbauen: 9 erfolgreiche Wege für dein Online-Business

“Bau eine Community auf” ist ein Tipp, der dir zum Thema Online-Business an jeder Ecke hinterher gerufen wird. Aber warum eigentlich? Ist das wirklich so wichtig? Und wie sollst du das anstellen? Die Antworten (inklusive neun Wegen, wie du noch heute mit dem Aufbau deiner Community starten kannst) habe ich in diesem Artikel für dich.

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Was ist eine Community und wer gehört dazu?

Eine Community meint im weiteren Sinne eine Gruppe von Menschen, die miteinander in Beziehung stehen, miteinander interagieren und Einfluss aufeinander ausüben. Im Business besteht deine Community aus allen Menschen, die dir in irgendeiner Art und Weise folgen:

  • Follower:innen auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook 
  • Leser:innen deines Newsletters
  • Abonnent:innen deines Podcasts oder YouTube-Kanals
  • Menschen, mit denen du in Facebook-Gruppen oder Foren in Verbindung bist
  • dein berufliches und interessiertes privates Netzwerk

 

Viele meiner Kund:innen glauben am Anfang, sie hätten keine Community, weil sie noch gar nicht online sind. Doch eigentlich geht es nicht um On- oder Offline, sondern darum, wer dich bereits kennt. Wer schätzt dich und deine Arbeit? Wer will wissen, wie du über Dinge denkst und wie du die Welt siehst? Wer geht in Resonanz mit deinen Werten und Herangehensweisen? Das können auch Offline-Kontakte sein.

Was ist ein Tribe?

Für dein Business baust du im Normalfall nicht nur eine Community, sondern einen Tribe auf. 

Tribe bedeutet eigentlich Stamm. Gemeint sind damit ursprünglich Naturvölker. Seth Godin hat den Begriff jedoch ins Marketing und in die Business-Welt übertragen. 

Im Unterschied zur herkömmlichen Community braucht es beim Tribe eine Führungsperson, so wie die meisten Stammesvölker einen Stammesführer haben. In dieser Art bist auch du die Stammesführerin deines Tribes. 

Der Untertitel des Buches „Tribe“ von Seth Godin lautet „We need you to lead us“. Hier geht es also sehr stark darum, als Position zu beziehen und eine Art Thought Leadership zu übernehmen. Die Menschen docken an deine Meinung, deine Einstellungen und Werte an, wenn sie zu deinem Tribe gehören.

Warum es online besonders wichtig ist, eine Community aufzubauen

Wenn du ein Online-Business aufbaust, hast du keine Laufkundschaft wie eine Bäckerei oder ein Friseursalon. Du bist darauf angewiesen, dass deine Kund:innen online auf dich aufmerksam werden und Vertrauen fassen. Ein treuer Tribe hilft dir dabei.

Es geht letztlich darum, langfristige Beziehungen aufzubauen. Das hat für dich unter anderem folgende Vorteile:

  1. Du hast eine Gruppe von Menschen um dich, die von dir hören oder lesen will, aber gleichzeitig Verständnis hat, wenn du mal für zwei Wochen abtauchst oder es nicht schaffst, regelmäßig zu posten. Auch deine Tagesform ist nicht ganz so wichtig.
  2. Dein Tribe unterstützt dich auch in schwierigen Zeiten und trägt dich durch Krisen und Konjunkturschwankungen. 
  3. Deine Community kann ein Kaufgrund sein. Wenn du Community-Elemente in deinen Kursen und Programmen hast, entscheiden sich Kund:innen manchmal gemeinsam zu buchen, weil sie zusammen sein möchten. Es können Kooperationen und sogar Freundschaften entstehen, was deine Produkte weiter aufwertet. 
  4. Mit einer wertschätzenden Community ist es einfacher, Stammkund:innen zu gewinnen. Das spart dir Zeit und Kosten, denn: Bestehende Kund:innen von einem weiteren Kauf zu überzeugen ist fünfmal günstiger als bei Null anzufangen und ganz neue Kund:innen zu gewinnen.
  5. Deine Community empfiehlt dich und deine Angebote anderen weiter und betreibt so kostenloses Marketing für dich. 

Ein Beispiel für die Macht der Community: Ich habe meinen ersten Kongress mit weit über 10.000 Menschen gefüllt – zu einer Zeit, als Online-Kongresse noch völlig unbekannt waren. Das hat deshalb funktioniert, weil sowohl die Speaker:innen als auch einige von den Teilnehmer:innen mich vorher bereits kannten und mir in meiner Expertise vertraut haben. Also haben sie den Kongress wiederum mit ihren Communitys und Netzwerken geteilt und dadurch eine enorme Reichweite erzeugt, zusätzlich zu den Anzeigen, die ich geschaltet habe.

Was Du für einen strategischen Community-Aufbau brauchst

Wenn du nicht im Nebel stochern und deine Community nach dem Zufallsprinzip aufbauen möchtest, solltest du vorab vier Dinge klären:

  1. Deine Nische: In welchem thematischen Bereich bewegst du dich und wer ist deine Zielgruppe?
  2. Deine Positionierung: Was bietest du an und für wen? Was sind deine Stärken und Schwächen? Für welche Werte und Haltungen stehst du ein?
  3. Dein Alleinstellungsmerkmal: Was unterscheidet dich von Mitbewerber:innen? Warum sollten die Menschen Teil genau deiner Community sein?
  4. Deine Marketingkanäle: Wo möchtest du präsent sein? Wo halten sich deine Kund:innen bevorzugt auf?

9 Wege, online eine Community aufzubauen

Eine Community aufzubauen, funktioniert leider nicht über Nacht. Es ist eine langfristige Methode, die sich aber lohnt. Mit diesen acht Wegen kannst du anfangen:

1. Regelmäßig posten

Zeig dich regelmäßig auf den von dir gewählten Marketingkanälen. Überleg dir ein festes Posting-Intervall und halte dich möglichst daran. Das vermittelt nach außen Konstanz und Verlässlichkeit und du gräbst dich nach und nach immer tiefer ins Gedächtnis deiner Kund:innen.

2. Mehrwert posten

Erstelle Content mit Mehrwert. Das heißt nicht, dass du ausschließlich 5.000 Wörter lange Ratgeber veröffentlichen darfst. Auch Inspiration, Unterhaltung oder Quick-Tipps können Mehrwert sein.

Wichtig ist, dass deine Community deine Inhalte gern ansieht und sich hinterher in irgendeiner Form schlauer, sicherer, inspirierter, motivierter oder fröhlicher fühlt als vorher. Überleg dir deshalb genau, was deine Zielgruppe von dir sehen möchte und orientiere dich an diesen Wünschen.

3. Werte, Sichtweisen und Meinungen teilen

Wie gesagt kann auch Inspiration ein Mehrwert sein. Trau dich deshalb ruhig, deine persönlichen Perspektiven und Meinungen zu teilen, über deine Werte zu sprechen oder Geschichten von dir oder deinen Kund:innen zu erzählen. Darüber kann dich deine Community besser kennenlernen und mit dir in Resonanz gehen.

4. Interagieren

Eine Community ist nur dann lebendig, wenn ein Austausch in beide Richtungen stattfindet. Wenn sich jemand die Zeit nimmt, dir eine E-Mail zu schreiben oder einen Post zu kommentieren, würdige das mit einer Antwort. Vielleicht entsteht ein Gespräch, das eure Beziehung weiter festigt.

5. Netzwerken

Baue dein Netzwerk zu anderen Unternehmer:innen aus. Je mehr Menschen dich kennen und schätzen, desto mehr Menschen können dich empfehlen – und desto schneller wächst deine Community.

6. Kooperationen eingehen

Knüpfe Kooperationen mit anderen aus deiner oder verwandten Branchen. Als Texterin könntest du dich zum Beispiel mit einer Webdesignerin zusammenschließen, als Fitness-Coach mit einer Ernährungsberaterin.

Empfehlt euch gegenseitig oder startet vielleicht sogar ein gemeinsames Projekt zusammen, um eure Communitys gemeinsam auszubauen.

7. Verschiedene Marketingkanäle nutzen und untereinander verlinken

Wenn du mit deinem Business startest, ist es sinnvoll, deine Energie erstmal nur in ein oder zwei Marketingkanäle zu stecken. Mit der Zeit kannst du aber immer mehr Plattformen bespielen, auf denen sich deine Kund:innen aufhalten und diese miteinander vernetzen

So kommen Menschen zum Beispiel von Instagram auf deine Website, von dort zu deinem Newsletter und von dort über einen Link in der Signatur wieder zurück zu deinen Social-Media-Kanälen. Egal, wo eine Person das erste Mal mit dir in Kontakt kommt: Sie findet dich ganz einfach auch an allen anderen Orten und kann dir überall folgen.

8. Anzeigen schalten

LinkedIn, Pinterest, Instagram, Google oder Facebook Ads können dir helfen, den Aufbau deiner Community zu beschleunigen und in kurzer Zeit viele neue Menschen zu erreichen. Das ist allerdings als alleiniges Modell nicht ganz so nachhaltig, weil deine Reichweite stagniert, sobald du kein Werbebudget mehr investierst. Ich empfehle daher gern eine Verbindung aus organischem Aufbau und der Verbindung mit Anzeigen, da deine Zeit ja knapp ist.

9. Launchen 

Auch Launchen baut deine Community auf. Es ist ein Event, bei dem die Menschen in kurzer Zeit viel und intensiv erleben und dich näher kennenlernen. Viele von ihnen werden nicht sofort kaufen, aber sie werden zu treuen Mitgliedern deiner Community – und oft später zu Kund:innen.

 

Fazit: Deine Community ist das Herzstück in deinem Business

Eine Community aufzubauen bedeutet Arbeit und braucht Zeit. Beziehungsaufbau funktioniert eben nicht mit einem Fingerschnippen.

Der Aufwand lohnt sich aber, denn deine Community steht in guten wie in schlechten Zeiten hinter dir, empfiehlt dich weiter und kauft auch selbst gern bei dir. Deine Community ist das Herz- und Goldstück deines Businesses und stellt es auf stabile Füße.

Möchtest du deine Community mit Plan und Strategie umsetzen, mit der für dich passenden Mischung aus organischem Aufbau und ggf. der Hilfe von Anzeigen, und dabei selbst von einer Community unterstützt werden? Dann komm gern auf die Interessentenliste für “Mama goes and grows Business”, mein großes Programm für den Auf- und Ausbau deines Businesses. Im September wird es fünf Jahre alt und deshalb habe ich diesen Sommer nie dagewesene Geburtstags-Specials und Frühbucherangebote für dich. Auf der Interessentenliste bekommst du alle Informationen und Specials zuerst.

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