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Blog-Beitrag:

Einen nachhaltig erfolgreichen Blog aufzubauen, mit dem man online bekannt wird und dauerhaft sichtbar bleibt, scheint für viele immer noch mit Raketenwissenschaften vergleichbar zu sein. Wenn man einige Kleinigkeiten beachtet, ein paar Kniffe kennt und sich, gegebenenfalls, auch bei Experten Hilfe holt, ist es das aber nicht. In diesem Blogbeitrag berichtet Janneke Duijnmaijer, Blog-Coachin und Marketing-Expertin über ihren Weg zur erfolgreichen Mom-Preneurin und sie verrät ein paar Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung, nachhaltige Reichweite und Sichtbarkeit, Content-Erstellung und Social-Media. Die Podcastfolge zu diesem Beitrag kannst du über den Audioplayer anklicken oder auf allen üblichen Kanälen wie Apple Podcast/ITunes, Spotify und Co hören (Das Transkript kannst du unten aufklappen.)

Janneke Duijnmaijer hilft seit sechs Jahren Selbstständigen dabei, einen Blog zu starten und aufzubauen, mit dem sie online bekannt und nachhaltig sichtbar werden.  Sie startete 2007 mit einem Hobby-Blog und entschied sich dann, Frauen dabei zu helfen, ihre Business-Ideen und Traum-Projekte in die Realität umzusetzen. Dabei entstand „Blogyourthing.com“, Janneke’s Online-Business. Sie sagt: „Es macht mich wahnsinnig glücklich, weil ich so eine irrsinnig große Themenvielfalt kennenlernen darf und mir nie langweilig wird.“

 Seit eineinhalb Jahren ist Janneke Mama von zwei kleinen Mädels, die ihr Leben, und auch ihr Business, auf den Kopf und sie vor neue Herausforderungen gestellt haben. Gut organisiert, wie sie ist, plante Janneke, den Content für ihren Blog vorzuproduzieren für die Zeit der Babypause aber die Zwillinge überraschten sie früher, als erwartet. 

 „Ich hatte somit keine Zeit, um vorzuproduzieren. Ab dem Moment, wo die Kinder da sind, läuft nichts mehr so, wie man sich das vorgestellt hat. Ich bin dann in eine komplett neue Welt des Unternehmertums eingetreten. Ein Mom-Preneur-Alltag, in dem man viel mehr planen muss, um seine Zeit effektiv nutzen zu können, damit man vorankommt“, sagt Janneke. 

Ich konnte mir anfangs überhaupt nicht vorstellen, wie sich das verbinden lässt: Unternehmertum und Mama sein. Ich habe es mir viel einfacher vorgestellt und ganz schnell gemerkt, das ist es nicht. Weil es unberechenbar ist.

Durch genau diese neuen Lebensumstände ist ihr noch einmal klarer geworden, welch große Rolle Nachhaltigkeit, Reichweite und Sichtbarkeit bei einem Online-Business spielen und wie positiv sich die richtige Positionierung auf solche und andere ungeplante Lebenssituationen auswirken kann, was sie umso mehr darin bestärkt hat, ihr Business weiter auszubauen und anderen dabei zu helfen.

 Janneke hat sich über viele Jahre einen Blog aufgebaut, der gut bei Google rankt und sie damit sichtbar macht. Somit war es nicht weiter schlimm, dass sie wegen der verfrühten Geburt vorzeitig ausfiel und dann für eine Weile keinen neuen Content liefern konnte. 

 „Trotzdem hat mein Business weiter funktioniert. Es gab kaum weniger Newsletter-Anmeldungen als in dem Jahr davor und ich konnte, als ich zurückgekommen bin, einfach weitermachen. Dass das wirklich so gut funktioniert, war auch überraschend für mich, muss ich sagen. Daher: Du darfst nicht erst starten, wenn du Kunden brauchst, sondern, am besten du startest sofort. Man sollte mit gut einem Jahr rechnen, bis man laufende Ergebnisse erzielt.“, sagt Janneke.

 Wie du Social-Media nutzen kannst, um schnellstmöglich Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen

 Startet man einen Blog, dauert es meist, bis dieser entsprechend bei Google rankt, man eine Follower-Community aufgebaut hat und Rückmeldungen bekommt. Auf Social-Media ist es oft einfacher, schnell Reichweite zu schaffen und sichtbar zu werden.

 „Du kannst Social-Media wunderbar nutzen, um die Leute auf deinen Blog zu bringen. Ich würde aber auf keinen Fall nur dort bleiben und das isoliert betrachten. Sprich, du kannst die Leute von Social-Media auf deinen Blog bringen und vom Blog in deinen Newsletter und so einen Funnel bauen. Man muss das ganzheitlich sehen.“

 Der Blog als Lead-Magnet durch einen Funnel und Janneke's Nummer-Eins-Tipp für mehr Interaktion auf deinem Blog

 „Ich bin tatsächlich mit einer E-Mail gestartet, nach dem Motto: "Nächste Woche mache ich spontan ein Webinar" und konnte das innerhalb einer Woche auf die Beine stellen. Der Blog ist für mich wirklich ein Lead-Magnet. Den Funnel über den Blog laufen zu lassen und der damit verbundene stetige neue Strom an Interessenten ist extrem wichtig für mich.“

 Natürlich muss man so einen Funnel erst einmal aufbauen. Man sollte, bei allem was man plant, überlegen, wo es letztlich hinführen soll. Leser sollen möglichst deinen Newsletter abonnieren. Dazu muss man sie wirklich auffordern und einen „Call-to-Action“ einbauen. Erfahrungsgemäß agieren die Leute eher, wenn man sie dazu animiert. Genauso „funnelt“ man weiter auf Wartelisten oder Produkte.

 Das Gleiche gilt für die Interaktion mit deinen Leser:innen. Feedback zu bekommen und einen Austausch mit der Community zu schaffen, scheint auf Social-Media einfacher zu sein, als auf der eigenen Webseite. Aber auch hier gilt: Ganz banal dazu aufrufen, zu kommentieren und ihnen Fragen stellen. Bei kontroversen Themen funktioniert das am besten.

 Mein Nummer-Eins-Tipp: Wenn du mehr Kommentare haben möchtest, dann schreibe einen Icebreaker-Kommentar. Das heißt, schreibe selbst den ersten Kommentar. Denn niemand möchte der/die Erste sein. Das ist ein Tipp, den jeder einfach mal ausprobieren sollte., sagt Janneke. Und sie schwört darauf.

 Content-Recycling: Dir fehlen Ideen für dein Social-Media Marketing? Kein Problem!

 Du kannst hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Janneke: „Wenn du Content für deinen Blog erstellst, hast du eigentlich auch schon direkt Inhalte für Social-Media. Du kannst den Blog-Content wunderbar recyceln, indem du einfach einzelne Teile herausnimmst und auf Social-Media postest.“

Nun gewinnt das Medium Podcast zunehmend an Aufmerksamkeit und Followern und auch hier rät Janneke dazu, den Content in schriftlicher Form online zu stellen, um nachhaltige Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Nicht jedem liegt das Schreiben aber man kann Content recyceln, indem man, beispielsweise, die Transkripte der Episoden online stellt und so die Inhalte weiter nutzt und in anderer Form verbreitet.  

 Zu der Regelmäßigkeit sagt Janneke: „Ich bin ein Fan davon zu sagen: In einer Woche Content erstellen, in der nächsten Woche dann Content promoten. Lieber seltener aber dafür den Content besser ausnutzen.“

Inhalte produzieren - muss Content immer durchgeplant und stark SEO-optimiert sein? Janneke sagt, die Mischung macht's!

 Suchmaschinenoptimierung ist wichtig aber nicht das Einzige. Gerade kontroverse Themen werden besser auf Social-Media geteilt und deshalb ist es empfehlenswert, einen strategischen Redaktionsplan zu erstellen. Eine Mischung aus SEO-Artikeln, die wirklich super optimiert sind, aber auch kontroversen und emotionalen Themen.

“Ich empfehle ebenso, Blogartikel zu schreiben, in denen du Persönlichkeit zeigst. Das kannst du, indem du deine Meinung über etwas teilst. Du kannst in Form von Storytelling deine Werte vermitteln, von deinen eigenen Learnings berichten oder du schreibst einen Rant-Artikel. Das geht leicht und schnell von der Hand und holt deine Leser:innen ab. Artikel, die dir dabei helfen, zu verkaufen, indem du das Problembewusstsein der Leute schärfst, sind auch empfehlenswert. Viele wissen vielleicht gar nicht, dass sie deine Dienstleistung brauchen. Manchmal kennt man die Frage nicht, bis man die Antwort sieht. In Form von Kunden-Stories kannst du zeigen, wie du deinen Kund:innen geholfen hast. Das wird nicht alles über Google gefunden und das ist vollkommen okay aber dafür hilft es deinen Leser:innen umso mehr und schafft Anknüpfungspunkte. Du kannst darüber wichtige Beziehungen zu den Menschen aufbauen.“

 Drei bis zehn Prozent der Leute, die etwas Bestimmtes suchen, landen kaufbereit auf deiner Seite, wenn du Lösungen zu ihren Problemen anbietest. Und dann gibt es Menschen, die eigentlich nicht problembewusst sind und es auch gar nicht sein wollen. So jemand wird wahrscheinlich auch nie kaufen aber alle, die irgendwo dazwischen sind, die einen Anknüpfungspunkt brauchen, die holst du mit diesen anderen Arten von Content ab.

Einfache und wichtige Hacks zur Suchmaschinenoptimierung, ohne großen Aufwand  

Artikel ranken, wenn sie qualitativ gut sind und Fragen beantworten. Google erkennt immer besser, welcher Artikel einen Mehrwert bietet und welcher nicht. Daher rät Janneke: 

„Der wichtigste Tipp ist tatsächlich: Schreibe Blogartikel mit Mehrwert! Also, kümmere dich mehr um den Inhalt und nicht um das Suchvolumen. Damit hast du einen riesigen Teil der Suchmaschinenoptimierung schon erledigt.“

 Im zweiten Schritt kann dann eine Keyword-Recherche folgen. „Man ermittelt hier, wonach die Leute online überhaupt suchen. Ubersuggest ist, beispielweise, kostenlos. Man kann aber auch einfach mal bei Google das eingeben, von dem man glaubt, wonach die Leute suchen würden und sich dann die Google-Vorschläge ansehen.“

 Ein weiterer Schritt wäre dann, sich anzusehen, wieviel Konkurrenz es für ein Keyword gibt.  Wieviel Suchvolumen gibt es da wirklich? Das ist dann die erweiterte Optimierung, die anfangs aber erst einmal nicht im Vordergrund steht. „Mehrwert zu liefern, ist wichtiger. Man gerät sonst ins Stocken und wirft vielleicht auch eher das Handtuch, weil man ein bisschen überfordert ist.  Man kann die Beiträge später immer noch überarbeiten und optimieren. Das hilft meistens sogar für das Ranking.“

 Janneke’s Fazit: „Du musst dich nicht bei jedem Beitrag stundenlang mit SEO befassen. Ich mache SEO-Optimierung immer im Kleinen und manchmal umfassend. Die Mischung macht's.“

Anfangs mehr Zeit investieren um langfristig Zeit zu gewinnen - Die Qualität deiner Inhalte als automatische Filterfunktion 

 Leser:innen, die auf Social-Media über dich stolpern, werden meist zufällig auf dich aufmerksam, auch wenn sie gerade gar nichts zum Thema deines Blogs suchen. Aber wer dich über Google findet, der hat zu dem Thema gesucht und ist ein „warmer Kontakt“ und potenzielle:r Käufer:in deiner Dienstleistung und Lösung.

 Janneke: „Ich stelle meinen Newsletter-Abonnent:innen immer die Frage: Wer bist du, was machst du und was hast du vor? Die, die mir antworten, erzählen mir wirklich von sich und ihren Projekten. Sie sind meist schon „vorgebildet“, kennen meine Haltung und Herangehensweise. Sie sind dankbar für den Content, den ich bis dahin schon kostenlos geliefert habe, fühlen sie verstanden und wissen, eine Zusammenarbeit kann nur gut werden. Das ist wahnsinnig toll, weil ich merke, ich kann etwas bewegen und helfen. Thema Wertschätzung. Auch daran, wie jemand auf Kommentare und Emails reagiert, kann man erfühlen, ob die Energie passt. Ich beantworte wertschätzend möglichst jeden Kommentar, der geschrieben wird. Vom Content her kannst du oft auf die Qualität der Produkte schließen und jemand, der mit meinem Blogartikel nicht zurechtkommt, der wird nicht mein:e Kund:in sein, was auch gut ist, denn damit wäre niemandem geholfen.“

Ergo: Über einen Blog erzielst du vielleicht weniger Erstgespräche aber die, die du hast, sind meist punktgenau und es kommt zu Abschlüssen, wie man so schön sagt. Weil Leser:innen durch den Content gut einschätzen können, was sie erhalten werden.  Diejenigen, die in das Gespräch gehen, haben eigentlich schon den Entschluss gefasst und buchen dann meist auch.

Blog-Summit - Wenn du nun das Gefühl hast, du möchtest deinen eigenen Blog starten oder an deinem bestehenden Blog arbeiten und benötigst Hilfe dabei, dann haben wir genau das Richtige für dich.

 Janneke organisiert gerade das dritte Blog-Summit, welches von 7. bis 11. Juni stattfinden wird.

„Ich habe wahnsinnig viele tolle Speaker:innen dabei. Unter anderem, dich Lena. Wir schauen uns die verschiedenen Aspekte an, die man beim Aufbau eines erfolgreichen Blogs braucht. Es geht um das Konzept, die Positionierung, SEO und Social-Media. Aber auch darum, wie kann ich mit Hilfe des Blogs dann verkaufen? Wie funktioniert ein Launch? Man kann also, ganz nach dem klassischen Summit-Konzept, 24 Stunden lang kostenlos zuhören, kann aber auch wirklich in Workshops in die Umsetzung gehen. Denn bloggen lernt man nur durch Umsetzung. Und ich freue mich wahnsinnig darauf, da die letzten zwei Summits schon der Hit waren.“

 Sich Hilfe und, vor allem auch, Inspiration zu holen, ist überhaupt nichts Schlimmes, sondern macht in Zeiten wie diesen, in denen man sowieso oft allein im Homeoffice hockt, eine Menge Spaß und ganz viel Sinn. Man kann sich mit Gleichgesinnten austauschen, die produktiv und inspirierend sind und das kann sehr beflügelnd und motivierend sein.

 

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Probiere die genannten Tipps doch gerne mal aus und hinterlasse uns dann einen Kommentar, ob und wie es bei dir geklappt hat. Teile gern deine Erfahrungen mit uns. Wir sind sehr neugierig und gespannt auf deinen Kommentar.


VielSpaß beim Hören und bis dahin,

Lena



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