Als Expertin dank Blog nachhaltig sichtbar durch die Babypause

Der familienleichte Podcast: 097 – mit Janneke Duijnmaijer

Einen nachhaltig erfolgreichen Blog aufzubauen, mit dem man online bekannt wird und dauerhaft sichtbar bleibt, scheint für viele immer noch mit Raketenwissenschaften vergleichbar zu sein. Wenn man einige Kleinigkeiten beachtet, ein paar Kniffe kennt und sich, gegebenenfalls, auch bei Experten Hilfe holt, ist es das aber nicht. In diesem Blogbeitrag berichtet Janneke Duijnmaijer, Blog-Coachin und Marketing-Expertin über ihren Weg zur erfolgreichen Mom-Preneurin und sie verrät ein paar Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung, nachhaltige Reichweite und Sichtbarkeit, Content-Erstellung und Social-Media. Die Podcastfolge zu diesem Beitrag kannst du über den Audioplayer anklicken oder auf allen üblichen Kanälen wie Apple Podcast/ITunes, Spotify und Co hören .

Janneke Duijnmaijer hilft seit sechs Jahren Selbstständigen dabei, einen Blog zu starten und aufzubauen, mit dem sie online bekannt und nachhaltig sichtbar werden.  Sie startete 2007 mit einem Hobby-Blog und entschied sich dann, Frauen dabei zu helfen, ihre Business-Ideen und Traum-Projekte in die Realität umzusetzen. Dabei entstand „Blogyourthing.com“, Janneke’s Online-Business. Sie sagt: „Es macht mich wahnsinnig glücklich, weil ich so eine irrsinnig große Themenvielfalt kennenlernen darf und mir nie langweilig wird.“

Seit eineinhalb Jahren ist Janneke Mama von zwei kleinen Mädels, die ihr Leben, und auch ihr Business, auf den Kopf und sie vor neue Herausforderungen gestellt haben. Gut organisiert, wie sie ist, plante Janneke, den Content für ihren Blog vorzuproduzieren für die Zeit der Babypause aber die Zwillinge überraschten sie früher, als erwartet.

„Ich hatte somit keine Zeit, um vorzuproduzieren. Ab dem Moment, wo die Kinder da sind, läuft nichts mehr so, wie man sich das vorgestellt hat. Ich bin dann in eine komplett neue Welt des Unternehmertums eingetreten. Ein Mom-Preneur-Alltag, in dem man viel mehr planen muss, um seine Zeit effektiv nutzen zu können, damit man vorankommt“, sagt Janneke.

Ich konnte mir anfangs überhaupt nicht vorstellen, wie sich das verbinden lässt: Unternehmertum und Mama sein. Ich habe es mir viel einfacher vorgestellt und ganz schnell gemerkt, das ist es nicht. Weil es unberechenbar ist.

Durch genau diese neuen Lebensumstände ist ihr noch einmal klarer geworden, welch große Rolle Nachhaltigkeit, Reichweite und Sichtbarkeit bei einem Online-Business spielen und wie positiv sich die richtige Positionierung auf solche und andere ungeplante Lebenssituationen auswirken kann, was sie umso mehr darin bestärkt hat, ihr Business weiter auszubauen und anderen dabei zu helfen.

Janneke hat sich über viele Jahre einen Blog aufgebaut, der gut bei Google rankt und sie damit sichtbar macht. Somit war es nicht weiter schlimm, dass sie wegen der verfrühten Geburt vorzeitig ausfiel und dann für eine Weile keinen neuen Content liefern konnte.

„Trotzdem hat mein Business weiter funktioniert. Es gab kaum weniger Newsletter-Anmeldungen als in dem Jahr davor und ich konnte, als ich zurückgekommen bin, einfach weitermachen. Dass das wirklich so gut funktioniert, war auch überraschend für mich, muss ich sagen. Daher: Du darfst nicht erst starten, wenn du Kunden brauchst, sondern, am besten du startest sofort. Man sollte mit gut einem Jahr rechnen, bis man laufende Ergebnisse erzielt.“, sagt Janneke.

 Wie du Social-Media nutzen kannst, um schnellstmöglich Reichweite und Sichtbarkeit aufzubauen

Startet man einen Blog, dauert es meist, bis dieser entsprechend bei Google rankt, man eine Follower-Community aufgebaut hat und Rückmeldungen bekommt. Auf Social-Media ist es oft einfacher, schnell Reichweite zu schaffen und sichtbar zu werden.

„Du kannst Social-Media wunderbar nutzen, um die Leute auf deinen Blog zu bringen. Ich würde aber auf keinen Fall nur dort bleiben und das isoliert betrachten. Sprich, du kannst die Leute von Social-Media auf deinen Blog bringen und vom Blog in deinen Newsletter und so einen Funnel bauen. Man muss das ganzheitlich sehen.“

 Der Blog als Lead-Magnet durch einen Funnel und Janneke’s Nummer-Eins-Tipp für mehr Interaktion auf deinem Blog

„Ich bin tatsächlich mit einer E-Mail gestartet, nach dem Motto: „Nächste Woche mache ich spontan ein Webinar“ und konnte das innerhalb einer Woche auf die Beine stellen. Der Blog ist für mich wirklich ein Lead-Magnet. Den Funnel über den Blog laufen zu lassen und der damit verbundene stetige neue Strom an Interessenten ist extrem wichtig für mich.“

Natürlich muss man so einen Funnel erst einmal aufbauen. Man sollte, bei allem was man plant, überlegen, wo es letztlich hinführen soll. Leser sollen möglichst deinen Newsletter abonnieren. Dazu muss man sie wirklich auffordern und einen „Call-to-Action“ einbauen. Erfahrungsgemäß agieren die Leute eher, wenn man sie dazu animiert. Genauso „funnelt“ man weiter auf Wartelisten oder Produkte.

Das Gleiche gilt für die Interaktion mit deinen Leser:innen. Feedback zu bekommen und einen Austausch mit der Community zu schaffen, scheint auf Social-Media einfacher zu sein, als auf der eigenen Webseite. Aber auch hier gilt: Ganz banal dazu aufrufen, zu kommentieren und ihnen Fragen stellen. Bei kontroversen Themen funktioniert das am besten.

Mein Nummer-Eins-Tipp: Wenn du mehr Kommentare haben möchtest, dann schreibe einen Icebreaker-Kommentar. Das heißt, schreibe selbst den ersten Kommentar. Denn niemand möchte der/die Erste sein. Das ist ein Tipp, den jeder einfach mal ausprobieren sollte., sagt Janneke. Und sie schwört darauf.

 Content-Recycling: Dir fehlen Ideen für dein Social-Media Marketing? Kein Problem!

Du kannst hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Janneke: „Wenn du Content für deinen Blog erstellst, hast du eigentlich auch schon direkt Inhalte für Social-Media. Du kannst den Blog-Content wunderbar recyceln, indem du einfach einzelne Teile herausnimmst und auf Social-Media postest.“

Nun gewinnt das Medium Podcast zunehmend an Aufmerksamkeit und Followern und auch hier rät Janneke dazu, den Content in schriftlicher Form online zu stellen, um nachhaltige Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Nicht jedem liegt das Schreiben aber man kann Content recyceln, indem man, beispielsweise, die Transkripte der Episoden online stellt und so die Inhalte weiter nutzt und in anderer Form verbreitet.

Zu der Regelmäßigkeit sagt Janneke: „Ich bin ein Fan davon zu sagen: In einer Woche Content erstellen, in der nächsten Woche dann Content promoten. Lieber seltener aber dafür den Content besser ausnutzen.“

Inhalte produzieren – muss Content immer durchgeplant und stark SEO-optimiert sein? Janneke sagt, die Mischung macht’s!

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig aber nicht das Einzige. Gerade kontroverse Themen werden besser auf Social-Media geteilt und deshalb ist es empfehlenswert, einen strategischen Redaktionsplan zu erstellen. Eine Mischung aus SEO-Artikeln, die wirklich super optimiert sind, aber auch kontroversen und emotionalen Themen.

“Ich empfehle ebenso, Blogartikel zu schreiben, in denen du Persönlichkeit zeigst. Das kannst du, indem du deine Meinung über etwas teilst. Du kannst in Form von Storytelling deine Werte vermitteln, von deinen eigenen Learnings berichten oder du schreibst einen Rant-Artikel. Das geht leicht und schnell von der Hand und holt deine Leser:innen ab. Artikel, die dir dabei helfen, zu verkaufen, indem du das Problembewusstsein der Leute schärfst, sind auch empfehlenswert. Viele wissen vielleicht gar nicht, dass sie deine Dienstleistung brauchen. Manchmal kennt man die Frage nicht, bis man die Antwort sieht. In Form von Kunden-Stories kannst du zeigen, wie du deinen Kund:innen geholfen hast. Das wird nicht alles über Google gefunden und das ist vollkommen okay aber dafür hilft es deinen Leser:innen umso mehr und schafft Anknüpfungspunkte. Du kannst darüber wichtige Beziehungen zu den Menschen aufbauen.“

Drei bis zehn Prozent der Leute, die etwas Bestimmtes suchen, landen kaufbereit auf deiner Seite, wenn du Lösungen zu ihren Problemen anbietest. Und dann gibt es Menschen, die eigentlich nicht problembewusst sind und es auch gar nicht sein wollen. So jemand wird wahrscheinlich auch nie kaufen aber alle, die irgendwo dazwischen sind, die einen Anknüpfungspunkt brauchen, die holst du mit diesen anderen Arten von Content ab.

Einfache und wichtige Hacks zur Suchmaschinenoptimierung, ohne großen Aufwand 

Artikel ranken, wenn sie qualitativ gut sind und Fragen beantworten. Google erkennt immer besser, welcher Artikel einen Mehrwert bietet und welcher nicht. Daher rät Janneke:

„Der wichtigste Tipp ist tatsächlich: Schreibe Blogartikel mit Mehrwert! Also, kümmere dich mehr um den Inhalt und nicht um das Suchvolumen. Damit hast du einen riesigen Teil der Suchmaschinenoptimierung schon erledigt.“

Im zweiten Schritt kann dann eine Keyword-Recherche folgen. „Man ermittelt hier, wonach die Leute online überhaupt suchen. Ubersuggest ist, beispielweise, kostenlos. Man kann aber auch einfach mal bei Google das eingeben, von dem man glaubt, wonach die Leute suchen würden und sich dann die Google-Vorschläge ansehen.“

Ein weiterer Schritt wäre dann, sich anzusehen, wieviel Konkurrenz es für ein Keyword gibt.  Wieviel Suchvolumen gibt es da wirklich? Das ist dann die erweiterte Optimierung, die anfangs aber erst einmal nicht im Vordergrund steht. „Mehrwert zu liefern, ist wichtiger. Man gerät sonst ins Stocken und wirft vielleicht auch eher das Handtuch, weil man ein bisschen überfordert ist.  Man kann die Beiträge später immer noch überarbeiten und optimieren. Das hilft meistens sogar für das Ranking.“

Janneke’s Fazit: „Du musst dich nicht bei jedem Beitrag stundenlang mit SEO befassen. Ich mache SEO-Optimierung immer im Kleinen und manchmal umfassend. Die Mischung macht’s.“

Anfangs mehr Zeit investieren um langfristig Zeit zu gewinnen – Die Qualität deiner Inhalte als automatische Filterfunktion 

Leser:innen, die auf Social-Media über dich stolpern, werden meist zufällig auf dich aufmerksam, auch wenn sie gerade gar nichts zum Thema deines Blogs suchen. Aber wer dich über Google findet, der hat zu dem Thema gesucht und ist ein „warmer Kontakt“ und potenzielle:r Käufer:in deiner Dienstleistung und Lösung.

Janneke: „Ich stelle meinen Newsletter-Abonnent:innen immer die Frage: Wer bist du, was machst du und was hast du vor? Die, die mir antworten, erzählen mir wirklich von sich und ihren Projekten. Sie sind meist schon „vorgebildet“, kennen meine Haltung und Herangehensweise. Sie sind dankbar für den Content, den ich bis dahin schon kostenlos geliefert habe, fühlen sie verstanden und wissen, eine Zusammenarbeit kann nur gut werden. Das ist wahnsinnig toll, weil ich merke, ich kann etwas bewegen und helfen. Thema Wertschätzung. Auch daran, wie jemand auf Kommentare und Emails reagiert, kann man erfühlen, ob die Energie passt. Ich beantworte wertschätzend möglichst jeden Kommentar, der geschrieben wird. Vom Content her kannst du oft auf die Qualität der Produkte schließen und jemand, der mit meinem Blogartikel nicht zurechtkommt, der wird nicht mein:e Kund:in sein, was auch gut ist, denn damit wäre niemandem geholfen.“

Ergo: Über einen Blog erzielst du vielleicht weniger Erstgespräche aber die, die du hast, sind meist punktgenau und es kommt zu Abschlüssen, wie man so schön sagt. Weil Leser:innen durch den Content gut einschätzen können, was sie erhalten werden.  Diejenigen, die in das Gespräch gehen, haben eigentlich schon den Entschluss gefasst und buchen dann meist auch.

Blog-Summit – Wenn du nun das Gefühl hast, du möchtest deinen eigenen Blog starten oder an deinem bestehenden Blog arbeiten und benötigst Hilfe dabei, dann haben wir genau das Richtige für dich.

Janneke organisiert gerade das dritte Blog-Summit, welches von 7. bis 11. Juni stattfinden wird – da haben wir diese Folge aufgenommen.

„Ich habe wahnsinnig viele tolle Speaker:innen dabei. Unter anderem, dich Lena. Wir schauen uns die verschiedenen Aspekte an, die man beim Aufbau eines erfolgreichen Blogs braucht. Es geht um das Konzept, die Positionierung, SEO und Social-Media. Aber auch darum, wie kann ich mit Hilfe des Blogs dann verkaufen? Wie funktioniert ein Launch? Man kann also, ganz nach dem klassischen Summit-Konzept, 24 Stunden lang kostenlos zuhören, kann aber auch wirklich in Workshops in die Umsetzung gehen. Denn bloggen lernt man nur durch Umsetzung. Und ich freue mich wahnsinnig darauf, da die letzten zwei Summits schon der Hit waren.“

Sich Hilfe und, vor allem auch, Inspiration zu holen, ist überhaupt nichts Schlimmes, sondern macht in Zeiten wie diesen, in denen man sowieso oft allein im Homeoffice hockt, eine Menge Spaß und ganz viel Sinn. Man kann sich mit Gleichgesinnten austauschen, die produktiv und inspirierend sind und das kann sehr beflügelnd und motivierend sein.

Willst du mehr wissen? Dann melde dich hier zum BlogSummit an:

zur Anmeldung zum BlogSummit

Probiere die genannten Tipps doch gerne mal aus und hinterlasse uns dann einen Kommentar, ob und wie es bei dir geklappt hat. Teile gern deine Erfahrungen mit uns. Wir sind sehr neugierig und gespannt auf deinen Kommentar.

VielSpaß beim Hören und bis dahin,

Lena

Im Dezember veranstaltet Janneke einen Adventskalender. „24 days of blogging“ steht unter dem Motto „In 15 Minuten pro Tag zu mehr Erfolg mit deinem Business Blog“. Du erfährst hier, wie du mit dem eigenen Blog mit so wenig Zeitaufwand wie möglich noch mehr Kund:innen gewinnst. Hier kommst du hin: „24 days of blogging“

Interesse an mehr zum Onlinebusiness?

Dann komm hier entlang:

Du bist bereits erfahrene Online-Unternehmerin ?

Janneke ist meine Kundin in der Next Level Mastermind. Du bist bereits erfahrene Online-Unternehmerin und willst wie Janneke dein Business auf die nächste Stufe bringen? Dann ist vielleicht die Next Level Mastermind etwas für dich, in die Janneke als meine Kundin im Januar 2021 eingestiegen ist, um ihr Business auf’s nächste Level zu bringen. Hier kommst du hin: Next Level Mastermind

Transkript der Folge:

L: Hallo und herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge des Familienleicht Live & Business-Podcasts. Ich habe heute wieder einen wundervollen Gast bzw. eine wundervolle Gästin, die Janneke Duijnmaijer ist bei mir. Ich freue mich sehr, dass du da bist Janneke. #0:00:17.7#

 

J: Vielen lieben Dank für die Einladung, ich freue mich auch sehr, dass ich da sein darf. #0:00:20.7#

 

L: Ja, Janneke, du bist Blogcoach und Marketing-Expertin aber stell dich doch unseren Zuhörer:innen noch mal selbst ein bisschen vor. Wer bist du und was machst du so? #0:00:35.0#

 

J: Ja, also wie gesagt, Janneke Duijnmaijer. Es ist immer so lustig, weil ich werde immer gefragt: „Oh Gott, wie spricht man deinen Nachnamen aus?“ Alle, die meinen Namen lesen, wissen, warum diese Frage kommt aber genau, ich bin die, mit dem schwierigen Namen, den man einfach ausspricht und ich helfe Selbstständigen dabei, einen Blog zu starten und aufzubauen, mit dem sie online bekannt werden und nachhaltig sichtbar werden. #0:01:01.1#

 

L: Ja. Und das tust du mittlerweile schon seit? #0:01:06.0#

 

J: Seit sechs Jahren. Ja, war/ ist mir zugeflogen eigentlich. Also ich blogge schon seit 2007, also schon richtig lange und habe mit einem Hobby-Blog gestartet und da die ersten Kooperationen dann an Land gezogen und bin eigentlich durch meine Arbeit, anfangs habe ich beim Fernsehen gearbeitet, dann bei einer Social-Media Agentur, immer mehr auf dieses Thema Blogs, auch beruflich gestoßen und irgendwann habe ich gesagt, okay ich möchte nicht mehr mit den großen Konzernen arbeiten, wo die Strukturen so wahnsinnig starr sind und wo man eigentlich nichts ausprobieren kann, sondern ich möchte mit Frauen, am allerliebsten, arbeiten, die einfach einen Traum haben und die eine Business-Idee haben und sich vielleicht gar nicht so trauen, hinaus zu gehen. Und ich möchte die unterstützen und ihnen helfen, sichtbar zu werden. Und so bin ich auf „Blogyourthing“ gekommen, meine Marke und ja, seitdem helfe ich wirklich wahnsinnig vielen Frauen und helfe, spannende Projekte aufzubauen und das macht mich, ja, wahnsinnig glücklich auch, weil ich so eine irrsinnig große Themenvielfalt auch kennenlernen darf und mir nie langweilig wird. #0:02:29.3#

 

L: Ja, also/ Ich sehe dich strahlen aber, ich glaube, man hört dich auch strahlen, ne, also deine Begeisterung für dein Thema ne, die ist wirklich ne, einfach allgegenwärtig und ich darf dich ja nun schon seit einigen Monaten in meiner Master-Mind begleiten, worüber ich mich sehr freue, denn es ist wirklich so, also sechs Jahre sind in Online-Business-Zeitrechnung ne, ist ja schon der pure Wahnsinn und so kenne ich dich wirklich virtuell quasi auch schon, dich und deine Arbeit, seit einigen Jahren. Es ist ja so, dass wirklich Blogs ein unglaublich gutes Mittel sind, um sichtbar zu werden. Da werden wir ja heute auch noch ausführlich drüber sprechen. Und da lass uns auch direkt mitten rein starten, denn außerdem, zu deiner tollen Tätigkeit, bist du ja auch noch inzwischen Mama geworden. #0:03:43.8#

 

J: Genau. #0:03:44.5#

 

L: Erzähle uns da doch ein bisschen was dazu. #0:03:49.0#

 

J: Ja, ich bin Mama von Zwillingen. Zwei eineinhalbjährige Mädels, die mich auf Trab halten. Also zwei Wirbelwinde. Und ich konnte mir anfangs überhaupt nicht vorstellen, wie sich das verbinden lässt: Unternehmertum und Mama sein. Oder, sagen wir so, ich habe es mir wahnsinnig einfach vorgestellt und ganz schnell gemerkt, das ist es nicht. Weil es unberechenbar ist. Also, ich war schon immer ein Arbeitstier. Ich liebe es, zu arbeiten und als Nicht-Mama, sage ich mal, habe ich wirklich zehn Stunden am Tag gearbeitet, manchmal zwölf Stunden am Tag, ohne dass es mir schwergefallen ist. Ich bin wirklich aufgegangen in meiner Arbeit und ich habe dann relativ schnell gemerkt, noch bevor die Mädels da waren, dass das so nicht geht denn ich hatte eigentlich geplant, so langsam ausplätschern lassen und dann zwei Monate reservieren für Content vorproduzieren, wenn ich in der Babypause bin. Ja, aber meine Mädels sind zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Das heißt, ich hatte genau null Tage, um vorzuproduzieren und habe da eben schon das erste Mal gemerkt, okay, so einfach ist es dann nicht und es läuft einfach nicht, wie geplant. Und so ja, ich glaube, jede Mama kann das nachvollziehen, jeder Vater kann das nachvollziehen: ab dem Moment wo die Kinder da sind, läuft nichts mehr so, wie man sich das vorstellt und durfte dann auch wirklich in eine neue Welt des Unternehmertums eintreten, so dieser Mom-Preneur-Alltag im Prinzip, wo man viel mehr planen muss, habe ich gelernt und seine Zeit viel effektiver nutzen muss um ja, voran zu kommen. #0:05:38.4#

 

L: Ja. Ja, absolut. Ich glaube ne, grundsätzlich, das Planen und Strukturieren entspricht dir ja auch. Ne, also das machst du gerne und sehr gut. Das kommt dir da sicherlich auch zu Gute, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ne, du hast es gerade schon gesagt, ist es dann auch mit den genauen Planungen so eine Sache mit Kindern ne. Also, das kennen sicherlich auch alle, die hier zuhören. Dass eben solche Dinge wie naja, gut, alles schön, super vorbereitet, super geplant und dann kommen die Kinder zwei Monate zu früh und dann hat sich das mit dem, so wie es geplant war. Also, dass ist sehr viel mehr, ich sage mal, Flexibilität oder wandelbare Planungen dann letztendlich braucht. Aber im Grunde, genau dabei hat dir das Bloggen und deine Tätigkeit ja auch geholfen letztendlich. Erzähl‘ uns bitte, wie. #0:06:46.2#

 

J: Ja, absolut. Also, ich blogge natürlich schon länger. Also, ich habe nicht erst vor einem Jahr angefangen zu bloggen, sondern habe mir über die Jahre hinweg natürlich einen Blog aufgebaut, der gut rankt bei Google. Ich habe Inhalte. Die Leute kennen mich. Und ich werde natürlich auch gefunden. Über Pinterest, über Google eben. Und das ist auch der Vorteil von meinem Blog, denn, wie gesagt, ich war von einem Tag auf den anderen weg. Ich habe nicht mal Social-Media Postings gemacht. Ich habe es einfach in der Anfangszeit nicht geschafft. Meine Mädels waren auf der Neonatologie, das heißt, ich war den ganzen Tag außer Gefecht gesetzt und habe überhaupt nicht an die Arbeit gedacht. Etwas, was ich mir vorher auch nicht gedacht habe, dass das jemals passieren wird. Das heißt, es gab keine Postings, von wegen, die Kinder sind da, oder was weiß ich. Das gab es dann wirklich ein halbes Jahr später erst, glaube ich. Trotzdem hat mein Business weiter funktioniert und trotzdem bin ich weiter sichtbar gewesen für die Leute. Durch meinen Blog. Die Leute sind auf den Blog gekommen und haben sich für den Newsletter angemeldet. Es sind kaum weniger Newsletter-Anmeldungen gewesen in diesem halben Jahr, als in dem Jahr davor, oder den Jahren davor und ich konnte, wie ich zurückgekommen bin, nach einem halben Jahr, einfach weitermachen. Was ich mir auch so nicht gedacht hätte, muss ich gestehen. Ich wusste natürlich, ein Blog ist eine super Sache, weil er ist langfristig und nachhaltig aber, dass das wirklich so gut funktioniert, da war ich auch ein kleines bisschen überrascht, muss ich sagen. Aber das bestärkt mich noch mehr, zu sagen, du brauchst einen Blog. Du brauchst irgendeinen nachhaltigen Content-Marketing-Kanal. Sei es jetzt eben Blog oder in Verbindung mit Podcast zum Beispiel. Auch wenn jetzt jemand sagt, schreiben ist überhaupt nicht so meines, ja dann mach einen Podcast und verwende den Blog, um die Transkripte, zum Beispiel, online zu stellen, weil das ist ja auch eine Form des Bloggens, sage ich jetzt mal, oder des Content-Recyclings, wie du die Inhalte, die du erstellst, nutzen kannst. Und wo du dann dieses Potential vom Blog nochmal ausschöpfen kannst, dass du eben sehr gut gefunden wirst, bei Google. Und, also das kann ich nur wirklich jedem empfehlen, der sagt, er möchte langfristig ein Business aufbauen. Es muss jetzt ja nicht sein, dass man jetzt wirklich Kinder kriegt oder sagt, vielleicht hat man das Kinderkriegen auch schon hinter sich, aber es gibt ja alle möglichen Einschnitte im Leben. Sei das eine Krankheit. Sei das, weiß ich nicht, irgendeine Pandemie oder so, wo man vielleicht nicht mehr so regelmäßig zum Arbeiten kommt oder zum Content erstellen kommt oder ja, zum Werbung machen. Und da, wenn man, gleich von Beginn an, startet damit, regelmäßig Content zu erstellen und sich einen Blog aufzubauen, hat man ein wahnsinnig gutes Standing. #0:09:55.8#

 

L: Ja, denn das ist ja auch, finde ich, quasi eine Form von Sicherheit, sozusagen ne. Also, es gibt bei vielen ja die Angst, auf Social-Media mit dem Algorithmus und dann werde ich nicht angezeigt, dann werde ich nicht gesehen oder auch den Druck zu verspüren, alltägliche, oder mehrere Inhalte die Woche zu machen und ansonsten, wenn ich das nicht mache, dann straft mich der Algorithmus ab oder dann sieht mich keiner mehr, dann findet mich keiner mehr. Wo dann wirklich so die Inhalte auf den langfristigen Kanälen, bezeichne ich es gerne mal, dann eben auch diese nachhaltige Sichtbarkeit schaffen. Ich meine, nun, weißt du das natürlich und du hilfst ja Menschen genau dabei, dass sie nicht nur bloggen, sondern auch so bloggen, dass die Suchmaschinen das auch gut finden und man dort auch gut gefunden wird. Auch Pinterest, hast du schon genannt ne, also das wirklich diese Findbarkeit gegeben ist und nicht, dass ein bisschen dem Zufall überlassen ist. Gleichzeitig hast du damit ja, sozusagen, ne, deinen Job bewahrheitet und mehr als das. Im Prinzip, weil du das ja eigentlich ja weißt und dann doch selbst überrascht warst, wie gut das funktioniert. Was natürlich, zum einen, bedeutet, du hast einen guten Job gemacht bei deinem eigenen Blog und das ist etwas ja, das wenn man das so hört, wenn das jetzt vielleicht auch jemand hört, der gerade erst startet mit regelmäßigem Content oder das überlegt, was dann glaube ich schon eine große, also so eine Sicherheit eben auch geben kann, dass man sich unabhängiger macht von dem Einfluss, beispielsweise, sozialer Medien, also quasi von dem Einfluss auf das eigene Business von Dingen, auf die man selber wiederum keinen Einfluss hat. #0:12:40.5#

 

J: Ja. Absolut. Ich meine, ich muss auch sagen, ich verteufele Social-Media, zum Beispiel, überhaupt nicht. Weil gerade am Anfang ist es so, dass du die Effekte nicht sofort siehst. Also, es ist nicht so, dass du jetzt einen Blog startest und sofort tausende Follower hast, oder sofort tausende Rückmeldungen. Es wird wahrscheinlich auch ein kleines bisschen dauern, bis deine Blogartikel bei Google auf den ersten Plätzen ranken, auch wenn du sie gut optimierst aber Google gibt da keinen Vertrauensvorschuss, sondern das musst du dir quasi erarbeiten. Deshalb finde ich die Kombination mit Social-Media super. Also, ich finde, du kannst Social-Media wunderbar nutzen, um die Leute auf deinen Blog zu bringen. Auf Social-Media ist das oft einfacher, schnelle Reichweite zu bekommen und schnell sichtbar zu werden. Ich würde aber auf keinen Fall nur dort bleiben und das total isoliert sehen, sondern eigentlich ganzheitlich zu sehen. Wenn man das in dem Zusammenhang auch sagen kann. Sprich, dass du wirklich die Leute von Social-Media auf deinen Blog bringst und vom Blog in deinen Newsletter und dir da wirklich einen Funnel baust. Der Vorteil mit dem Blog ist ja auch, wenn du da deinen Content erstellst, dass du die Inhalte für Social-Media hast. Das heißt, du hast da weniger Stress und musst dir da weniger Gedanken machen, was du dort postest, weil du kannst den Content, den du im Blog hast, wunderbar recyceln, indem du einfach einzelne Teile daraus nimmst und auf Social-Media postet. Und wenn du zweiwöchentlich bloggst, hast du wahrscheinlich genügend Inhalte für deine Social-Media-Kanäle auch und hast insgesamt weniger Stress. Also auch das ist ein riesiger Vorteil, finde ich. #0:14:23.1#

 

L: Ja. Ja, also damit hat man ja, sozusagen, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, weil die andere Frage ist ja oft: Was soll ich denn posten auf Social-Media? Natürlich, da hast du dann, die Wichtigkeit ist ja schon da. Ich empfehle auch gerne, dass man eigentlich einen langfristigen Kanal hat und einen Social-Media-Kanal. Also, nicht auf jeder Party tanzen, gerade am Anfang aber, weil, ich sage mal, es ist ja schon so, dass man auch, zum Beispiel, auf Social-Media, schneller Menschen erreicht, schneller sichtbar wird, schneller auch, sagen wir mal, Feedback oder Rückmeldungen bekommt. Also so, gerade bei einem Podcast, zum Beispiel, dauert das um einiges länger. Da ist dann so das Gefühl, in den gefühlt luftleeren Raum/ und auch bei Blogs hat es sich, glaube ich, ja schon die letzten Jahre so ein bisschen verlagert, dass nicht mehr so viel wie früher, so viel auf dem Blog kommentiert wird, sondern eher dann auf den sozialen Medien es Kommentare gibt, wo ich dann eher sehen kann: Okay, wen ich erreiche ich denn mit meinen Inhalten? Sind das die Menschen, die ich auch erreichen möchte? Verstehen die das, was ich da schreibe. Also, dass man da einfach in Kontakt zur entstehenden Community ist, ne. #0:16:02.5#

 

J: Ja. Bedingt, also die Kommentare auf Blogs sind noch nicht ganz tot. Ja, es ist einfacher für die Leute auf Social-Media direkt zu kommentieren. Da muss man keinen Namen eingeben, keine URL eingeben. Aber ich sehe schon auch immer wieder Blogs, wo wirklich auch fleißig kommentiert wird und ich glaube, das müssen die Leser lernen. Genauso wie es auf Social-Media nicht so ist, wenn du eine Frage stellst, dass sofort hunderte Leute antworten, ist es auch auf Blogs so. Also, du musst sie quasi ein bisschen erziehen, zu kommentieren. Das machst du einerseits, indem du Fragen stellst, indem du sagst: „Kommentiere jetzt unter meinem Blogartikel“. Das machst du aber auch sehr stark durch die Themen, die du in deinem Blogartikel aufgreifst. Das ist bei Social-Media genauso. Nur, sage ich, da ist es bei Social-Media ein bisschen einfacher, weil da kannst du eine Frage stellen und wenn die Frage allein kontrovers ist, dann kommen da viele Antworten. Beim Blogartikel steckt natürlich sehr viel mehr dahinter jetzt ein Thema aufzugreifen, das kontrovers ist und darüber zu schreiben und so weiter. Aber trotzdem funktioniert das noch sehr gut und ich teile meinen Nummer-Eins-Tipp mit dir: Wenn du mehr Kommentare haben möchtest, dann schreibe einen Icebreaker-Kommentar. Das heißt, schreibe selber den ersten Kommentar. Es ist so oft so, dass wenn „Null Kommentare“ da steht, dass niemand kommentiert, weil niemand möchte der Erste sein. Das ist so wie beim Buffet. Wenn jemand fragt: „Wer möchte zum Buffet gehen?“ Niemand möchte der Erste sein, außer der Hunger ist schon sehr, sehr groß aber wenn dann einmal der Erste aufgestanden ist, dann gehen alle. Und genauso ist das beim Blog auch und wenn du den Kommentar selber schreibst, meiner Erfahrung nach, kommen da dann auch mehr Kommentare. Und das kannst du jetzt, wenn du möchtest, entweder faken, dass du mit irgendeinem anderen Namen einen Kommentar hinterlässt oder du schreibst wirklich mit deinem Namen einen Kommentar und schreibst einfach: „Was hältst du davon?“ Oder: „Hinterlasst mir einen Kommentar. Ich freue mich auf deine Fragen, Antworten“, was auch immer. Nur, dass einfach da steht: „Ein Kommentar.“ Das ist so ein Tipp, den jeder einmal ausprobieren muss, bitte. #0:18:16.3#

 

L: Also, ihr habt es gehört, ne. Bitte, unbedingt, denn du hast mir damit quasi meine Frage aus dem Mund genommen, sozusagen, denn bei dir, zum Beispiel, wird ja nach wie vor kommentiert, auch heute noch, also bei neuen Artikeln und das sind ja vermutlich, zwar vielleicht auch, aber nicht ausschließlich, die dir jetzt schon fünf oder zehn Jahren folgen und das eben schon immer so machen. Von daher wäre das eben gerade die Frage gewesen und das ist dann immer wieder sehr spannend, wie wir Menschen so funktionieren. Dass das eben auch wirkt, wenn man selber tatsächlich den ersten Kommentar schreibt ne und/ #0:19:13.4#

 

J: /ja, es ist unheimlich faszinierend und es funktioniert wirklich. Ich habe den Tipp auch auf meinem Blog mal geteilt und habe wirklich die Rückmeldung bekommen: Es funktioniert! Und großes staunen aber es sind so oft diese kleinen Dinge, die es ausmachen und wenn man das einmal weiß, dann läuft es. Ich meine, natürlich, ich habe jetzt auch nicht auf jeden Blogartikel hunderte Kommentare. Um das geht es aber auch gar nicht, sondern, dass einfach die Leute wirklich kommen und in den Austausch mit mir gehen. Das finde ich wahnsinnig toll und das liebe ich auch und deshalb beantworte ich, zum Beispiel, auch jeden Kommentar, der geschrieben wird, außer er rutscht mir durch aber im Normalfall schaue ich wirklich, da auch wertschätzend zu sein. Auch wenn es jetzt irgendjemand ist, den ich nicht kenne, oder gerade deshalb eigentlich, weil die Person nimmt sich Zeit, zu kommentieren. Da ist das Geringste, was ich machen kann, Danke zu sagen dafür. #0:20:13.3#

 

 

L: Ja, das ist auch ein ganz wichtiges Stichwort und das ist mir auch aufgefallen, als ich so gelunzt habe auf deinem Blog, dass du das wirklich sehr konsequent machst, auf Kommentare dann auch zu antworten. Also, der Tipp gilt ja im Grunde auf Social-Media ganz genauso. Also, so die Menschen nehmen sich die Zeit, also nehme ich oder nimmst du dir auch die Zeit, dann wiederum zu antworten und es ist ja tatsächlich dieses, in Kontakt kommen mit den Menschen, die zart aufkeimende Community, näher kennenzulernen und eben, was ich, was wir beide vermutlich ganz viel von Startern hören, ist ja dieses so: „Ich habe so das Gefühl, ich erreiche gar keinen. Es kommt so gar nichts zurück, weil mir erst wenige Menschen folgen“ und das fühlt sich ja für einen selber erstmal komisch an. Wo man so gar nicht so recht weiß, interessiert die Menschen das, was ich/ erreiche ich überhaupt jemanden? Erreiche ich die, die ich erreichen möchte usw.? Insofern, die ganz, ganz super Tipps. Unbedingt ausprobieren. Hinterlasst uns auch gerne einen Kommentar, ob das geklappt hat bei euch und was ihr alles für Erfahrungen macht. Da bin ich sehr, sehr neugierig und das leite ich der Janneke auch dann direkt weiter und wir bringen, glaube ich, auch den Link zum entsprechenden Blogartikel gerne hier in die Shownotes. Das gibt mir Janneke dann noch rüber. Insgesamt, ein sehr empfehlenswerter Blog und/ #0:22:08.5#

 

J: Danke. #0:22:08.9#

 

L: Und nun aber zu dem Thema wieder, was dir das letztendlich auch für dein Business, was das für dein Business bedeutet hat, denn es waren ja letztendlich dann schon auch mehrere Monate, die dir dein Blog dann nach wie vor weiter Kunden gebracht hat, ohne, dass du was getan hast, sozusagen ne. #0:22:43.3#

 

J: Ja. #0:22:44.0#

 

L: Also, klingt blöd, ist ja auch nicht richtig ne. Weil, die Arbeit hast du ja vorher gemacht. #0:22:50.3#

 

J: Ja, genau. Ich meine, es ist halt unheimlich schön auch, weil/ Also, was ich vorher auch gemacht habe ist, unabhängig vom Blog, waren, Prozesse aufzubauen in meinem Business. Also wirklich, so Routinen auch zu schaffen für Webinare, zum Beispiel, Checklisten, du hast es schon gesagt: ich bin gut organisiert und das liegt mir auch aber da wirklich aufzuschreiben, was mache ich denn, was fällt denn an bei einem Webinar, zum Beispiel. All das aufzuschreiben, das war mal ein wichtiger Punkt für mich, weil es da dann auch einfacher war. Also, ich bin tatsächlich gestartet mit einem E-Mail „Nächste Woche mache ich spontan ein Webinar“ und dann konnte ich das innerhalb von einer Woche auf die Beine stellen. Aber das hätte halt auch nicht so funktioniert, wenn nicht der Blog regelmäßig Newsletter-Abonnenten gebracht hätte. Also, das heißt, das ist für mich wirklich der Blog, ein Lead-Magnet, sage ich jetzt mal, wie es so schön heißt. Natürlich habe ich meine Freebies, meinem Blogfahrplan, der auch erprobt ist, der funktioniert. Aber einfach diesen Funnel über den Blog auch laufen zu lassen, ist was wahnsinnig Wichtiges für mich. Jetzt nicht nur irgendwie/ Ich hatte natürlich auch Wartelisten für meine Eins-zu-Eins-Coachings. Ich hatte auch Wartelisten für meinen Mitgliederbereich, zum Beispiel. Aber hätte ich nicht diese Newsletter-Abonnenten gehabt, die ständig neu dazukommen, wäre mir das, glaube ich, nicht so leichtgefallen, weil wirklich ein Webinar, das ist, also auch bevor ich in die Babypause gegangen bin gab und dann ein halbes Jahr später noch einmal, weil das hören sich ja nicht alle noch einmal an. Also, da war es auch wirklich gut, da stetig einen neuen Strom an Interessenten zu haben. Auch an XX zu haben. #0:24:40.7#

 

L: Ja. Ja, ganz wichtiger Punkt, weil letztendlich, wenn die Leserzahl nicht wächst, dann schrumpft sie mit der Zeit, schlicht und ergreifend. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wir alle wissen, dass wir regelmäßig neue Menschen auf uns aufmerksam machen müssen bzw., dass neue Menschen auf uns aufmerksam werden und dann ist es ja auch so eine/ das finde ich auch wichtig, quasi, dass der Blick nicht nur auf reinen Freebies usw. liegt, weil diejenigen, die sich in den Newsletter eintragen, über den Blog, das sind/ Also auch die Frage an dich, wie es dir damit geht, weil in meiner Erfahrung sind das auch sehr, wie soll ich sagen, sehr enge, letztendlich, treue Leute, sozusagen, weil die ja wirklich, die sind ja rein über den Content gekommen. Ne, die/ #0:25:50.8#

 

J: /absolut/ #0:25:52.9#

 

L: /das interessiert mich. Davon will ich mehr. #0:25:55.9#

 

J: Ja und man merkt tatsächlich auch wirklich die Qualität. Wenn man das jetzt so sagen darf, ist eine ganz andere. Ich stelle meinen Newsletter-Abonnenten immer die Frage: Wer bist du, was machst du und was hast du vor? Und es antworten natürlich nicht alle, zum Glück, muss ich schon fast sagen, weil ich möchte auch auf all diese Emails antworten und da würde ich, glaube ich, bei der Zahl nicht hinterherkommen aber ich merke schon, wenn mir die antworten, sie erzählen mir wirklich was von sich, was sie vorhaben. Und ich glaube, das würde niemand machen, der jetzt einfach meine Werbeanzeige irgendwo gesehen hat, sich ein Freebie runterlädt und ich höre auch in den Emails dann immer raus, oder ich lese: „Vielen Dank für deinen Content. Du hast mir schon so viel weitergeholfen und durch dich konnte ich schonmal anfangen und der Tipp hat mir besonders gut geholfen.“ Und das ist wahnsinnig toll, weil ich merke, ich kann etwas bewegen und ich kann helfen. Selbst wenn jemand nicht oder noch nicht mein Kunde ist. Es gibt Leute, die können nicht mit mir zusammenarbeiten, weil sie die Zeit nicht haben, weil sie das Geld nicht haben. Und finde ich wahnsinnig schade, weil ich natürlich gern weiterhelfe aber allein durch den Content da schon einmal etwas zu bewegen, finde ich wahnsinnig toll. Und ich merke auch, die Leute, die wirklich mit mir dann schreiben, wo ich antworte, wo man auch ins Gespräch kommt, für die ist es nicht mehr so, dass sie dann sagen: „Oh Gott, da ist so viel Geld. Das will ich mir nicht leisten.“ Sondern, die wissen, oder die sehen, wie ich mit Anfragen oder Emails schon umgehe, wenn nichts bezahlt wird und die wissen auch, wie die Qualität meiner Produkte dann ist. Und auch vom Content her kannst du auf die Qualität meiner Produkte schließen und auch die Art und Weise, wie ich Content rüberbringe. Und das ist auch schon wahnsinnig viel wert, weil jemand, der mit meinem Blogartikel nicht zurechtkommt, weil er sagt: „Das ist viel zu sachlich geschrieben.“ Oder „Das ist mir zu kompliziert“, der wird nicht mein Kunde sein, was auch gut ist, weil dann würden wir beide, mein Kunde und ich, ein Problem haben, weil mir macht es auch keinen Spaß mit jemandem zu arbeiten, der meine Art und Weise ganz schrecklich findet. #0:28:14.2#

 

L: Ja. Ja. Also das ne, das hat wirklich eine ganz wichtige, ich will mal sagen, Filterfunktion, für beide Seiten. Also, ohne da jetzt in große Gespräche gehen zu müssen oder das erst festzustellen, wenn man miteinander arbeitet, kann da wirklich schon im Vorfeld schauen: Gefällt mir das, komme ich damit gut klar? Wie du gesagt hast. Gefällt mir der Stil, kann ich damit gut?, weil wir alle kennen das ne, bei der einen Person oder ne, Schriftart, wie auch immer, sofort anders so: „Oh mein Gott, ist die in meinem Kopf?“ Fühle mich total verstanden und weiß, okay, also wenn wir zusammenarbeiten, das kann nur gut werden. Und manchmal ist das nicht so und da kann ja niemand was dafür aber das hat man dann einfach schon von Vornerein abgeklärt und die Leute kommen auch quasi dann, wenn sie schnell oder irgendwann in eine Zusammenarbeit kommen, in meiner Erfahrung, auch wie schon vorgebildet, sozusagen. #0:29:35.5#

 

J: Ja. #0:29:36.1#

 

L: Also, die wissen einfach dann schon ganz viel. Die kennen deine Haltung. Die kennen deine Herangehensweise und so die Erfahrung gemacht, dass es dann, bei mir ist es der Podcast, wo Leute sagen. „Ich höre so lang schon deinen Podcast.“ Dann geht es in einem Kennenlerngespräch oft nur noch darum: „Ich wollte mal in Echt mit dir reden, ich habe das Gefühl, ich kenne dich schon ewig.“ Und dann irgendwie noch zwei, drei Worte wechseln, weil eigentlich alles schon völlig klar ist oder es dann wirklich dann nur noch darum geht, welches Paket, welches Programm, was auch immer. Und das ist ein wichtiger Punkt, der, glaube ich, oft nicht gesehen wird. Am Anfang, wo, weiß ich nicht, wie es dir da geht mit Interessenten, wo so erstmal das Bloggen, das Content erstellen quasi ein weiterer Bestandteil in einer Reihe vieler, vieler Arbeiten ist, von denen man noch nicht so recht weiß, wie sie sich auszahlen, was es bringt und die auch schlicht und ergreifend, gerade für Mom-Preneurs dann nochmal mehr auch irgendwann ja schlicht und ergreifend gemacht werden müssen. #0:30:59.6#

 

J: Ja. Es ist tatsächlich so, dass es dir durch den Blog passieren kann, dass du weniger Erstgespräche hast. Aber dafür die, die du hast, sind halt wirklich punktgenau und da kommst du zu Abschlüssen, wie man so schön sagt. Einfach, weil, du hast es vorher schon gesagt, es wird aussortiert und die Leute, wo es nicht passt, die buchen meistens auch kein Erstgespräch. Und das erspart auch so mal sehr viel Zeit, weil natürlich du brauchst Zeit um Content zu erstellen aber du musst keine unnötigen Erstgespräche führen. Und ich tracke meine Abschlussrate jetzt nicht oder so aber es passiert ganz, ganz selten, dass ich mit jemandem spreche und der dann sagt. „Ah, doch nicht.“ Weil die Leute eben schon wissen, was sie bekommen. Eben auch durch meinen Content. Wer auf meinen Blog schaut, der sieht, meine Blogger die sind sehr strukturiert. Das ist mir wichtig, das ist meine Art und Weise zu arbeiten. Genauso ist es in meinen Coachings. Genauso ist es in meinem Mitgliederbereich. Das ist alles sehr, sehr strukturiert. Und wenn du ein chaotischer Mensch bist, der das gerne hätte, bist du gut aufgehoben bei mir. Wenn du ein chaotischer Mensch bist, der das überhaupt nicht kann, dann bist du nicht gut aufgehoben bei mir. Und da hilft meistens aber auch gar kein Erstgespräch, muss ich ganz ehrlich sagen, weil wenn du jetzt nur ein Erstgespräch mit mir hättest und mich zwar ganz nett findest, das ist schön und gut aber das zeigt dir dann auch weniger über die Art und Weise wie man arbeitet. Und mir geht es tatsächlich auch so wie dir, dass man halt dann in den Erstgesprächen sitzt und oft einfach nur plaudert. Ganz nett so und vielleicht über die Termine noch sich abstimmt, was ich auch merke, als Mama, gar nicht so einfach ist mit den Terminen und aber das ist es im Großen und Ganzen und am Schluss eben nur die Frage: „Okay, möchtest du auf einmal oder in Raten zahlen?“ Und fertig. #0:32:55.4#

 

L: Ganz genau. Ja. Ganz genau. Was, muss man ja ganz ehrlich sagen, sehr, sehr angenehm ist. Zum einen ist eine hohe Abschlussquote schön und das geht mir ganz genauso. Also, so die, die in das Gespräch gehen, haben eigentlich ja schon quasi den Entschluss gefasst, wenn das dann/ Die haben vielleicht dann noch eine Frage oder wenn dies und jenes für mich passt, dann buchen die auch. Das ist natürlich sehr angenehm und auf der anderen Seite, also so Gespräche, in denen es nicht so passt, sind ja auch wiederum nicht toll für beide. Also, wo man schon eigentlich schnell merkt, so: „Hä, irgendwie…ist das nicht so das Richtige.“ Und, was du gesagt hast, wie die Herangehensweise, die Art zu arbeiten, wie bei dir mit der Struktur, das ist ja auch etwas, das findet man in einem Erstgespräch, in der Form, ja gar nicht heraus. Während es sich in deinem Content einfach mittransportiert. Und wie so ganz viele Sachen, von denen ich gar nicht quasi genau wissen muss, was das ist aber einfach spüre, das gefällt mir, da fühle ich mich wohl, da fühle ich mich angezogen, da habe ich das Gefühl, das hilft mir weiter. So, wie du gesagt hast, im Beispiel, eine chaotische Person, die eigentlich gern strukturierter arbeiten möchte und das lernen möchte, die wird sich vermutlich zu dir hingezogen fühlen, ohne dass sie das vielleicht in Worte fassen kann, warum das so ist. Und gerade diese Dinge, die wir dahingehend nicht so genau greifen können, über die würden wir ja auch nicht sprechen in einem Erstgespräch. Und insofern ist das, für mich, eigentlich so ein Klassiker von Zeit investieren um Zeit zu gewinnen. Also so, weil der Content erstellt wird, zu einem anderen Zeitpunkt und sich dann, ja, über die Zeit immer weiter auswirkt und das wird ja eher mehr als weniger. Gerade mit wachsendem Content kommen ja deine alten Blogartikel eher nochmal zusätzlich Sichtbarkeit und Reichweite, durch die neueren Blogartikel, richtig? #0:35:49.1#

 

J: Absolut, vor allem, du darfst da nicht unterschätzen, was das für das Ranking bedeutet, oder für Google bedeutet. Bei jedem Blogartikel, den du schreibst ist quasi eine neue Chance, bei Google gefunden zu werden. Das ist einmal das eine und ich mache auch den Leuten immer, oder versuche ihnen die Sorgen zu nehmen, beim Content erstellen: „Wie ist denn das jetzt, wenn ich dann viele Kunden habe?“ Du musst ein bisschen unterscheiden, die Leute, die wirklich eins-zu-eins arbeiten und ihre Zeit verkaufen und die Leute, die ein Evergreen-Angebot haben. Also das sich über Funnels auch automatisiert verkaufen lässt. Wenn du jetzt wirklich jetzt nur eins-zu-eins arbeitest, dann hast du wahrscheinlich irgendwann mal so viele Kunden, dass du nicht mehr zum Content schreiben kommst. Dann brauchst du es aber auch nicht so unbedingt, dann hast du dein Ziel erreicht. Das heißt jetzt nicht, dass du aufhören solltest, Blogartikel zu erstellen aber du kannst es reduzieren. Das habe ich auch so gemacht, ich habe anfangs nur eins-zu-eins gearbeitet und habe dann nur noch einen Blogartikel pro Monat geschrieben. War vollkommen okay für mich. Ich habe aber mittlerweile auch schon seit ein paar Jahren wieder einen Mitgliederbereich, das heißt, ein Angebot, wo man, also das man sich mittlerweile auf die Warteliste setzen kann, aber dass man theoretisch laufend kaufen kann, genauso wie Onlinekurse, zum Beispiel, das wäre auch so etwas, wo du regelmäßig den Besucherstrom brauchst um eben mehr zu verkaufen. Und da ist es natürlich schon besser, wenn du öfter Content erstellst. Wobei ich auch ein Fan davon bin, zu sagen, nicht jede Woche, zu bloggen, sondern zumindest, also, zum Beispiel, jede zweite Woche. Das Problem, das ich nämlich sehe, wenn jemand jede Woche Content erstellt, wenn er das ganz alleine macht. Das heißt, es sind wirklich die Leute, die kein Team hinter sich haben, die helfen. Das Problem dabei ist, dass du Content erstellst und Content erstellt, Content erstellst, das aber dann vielleicht gar nicht so viele Leute sehen. Weil, wir haben vorher schon gesagt, Social-Media ist wichtig, hat seine Berechtigung, zum Beispiel, um die Leute auf deinen Blog zu bekommen. Das bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass du auf Social-Media posten musst. Natürlich, wo nehme ich die Zeit her, wenn ich Content erstelle und gleichzeitig an meinem Business arbeite? Irgendwo muss ich da Zeit abzwacken und deshalb bin ich ein Fan, davon zu sagen: in einer Woche Content erstellen, in der nächsten Woche dann Content promoten. Weil, das ist unheimlich wichtig. Und ja, es gibt/ Also, wenn du es schaffst, Content erstellen und Social-Media gleichzeitig zu machen, dann unbedingt wöchentlich oder mehrmals wöchentlich, von mir aus. Je mehr, desto besser. Aber in der Praxis sehe ich einfach, dass das oft nicht so funktioniert und dass das bei den Leuten, die wirklich wöchentlich auch etwas veröffentlichen, dass da schon ein Team dahinter ist, das hilft. Und das sieht man nicht so einfach. Und vor allem, wenn man am Anfang ist, des eigenen Business, sieht man das noch viel weniger, weil da hat man sowieso das Gefühl, alle machen viel mehr als ich und alle sind viel weiter als ich und schaffen viel mehr als ich aber das da wirklich ein Team dahinter ist, das ist vielen dann nicht bewusst. Deshalb ist mein Ansatz zu sagen: Lieber seltener aber dafür den Content besser ausnutzen. #0:39:03.8#

 

L: Ja. Ja. Ganz, ganz wichtig. Als das ist ja auch wirklich so ein Produktivitätsthema. Stichwort Achtzig-Zwanzig-Regel und sowas. Also, was bringt denn letztendlich was von dem, was ich tue, bringt welches Ergebnis und da bin ich ganz bei dir, dass ansonsten, ja, wertvoller Content auch ein bisschen verschossenes Pulver ist. Also, wenn der dann gar nicht gesehen wird/ werden kann, weil ich ihn überhaupt nicht wirklich verteile und gerade, wenn man startet oder sich neu ausrichtet und online geht, ist das ja eher die Regel, als die Ausnahme, dass man noch kein Team hat oder eine VA, die ein bisschen unterstützt aber, dass man schon sehr, sehr genau gucken muss, was ist denn am wichtigsten? Was fange ich denn an mit meiner Zeit und ja, wo auch dieses Gefühl oft da ist: Alle anderen scheinen, gefühlt, sieben die Tage die Woche, vierundzwanzig Stunden am Tag, zu machen und zu tun. Insofern da wirklich auch hauszuhalten und gleichzeitig, du hast das Stichwort Funnel genannt, das auch sich, bei allem was man tut, zu überlegen, wo soll es denn hinführen, sozusagen. Also so, dass die Leute eben nicht nur lesen, sondern, dass sie auch dann in den Newsletter geleitet werden. Da hast du, als wir über die Kommentare usw. sprachen, auch schon genannt, also Stichwort „Call-to-Action“, wirklich dazu aufzufordern auch. Das ist auch so etwas, Stichwort „Wie Menschen funktionieren.“ Also, so wo man immer mal denkt: Ja gut, ist ja irgendwie komisch oder dämlich, dann zu sagen: „Wenn du möchtest, trag dich gern in meinen Newslette ein.“ Aber erfahrungsgemäß machen es mehr Leute, wenn man es sagt: „Wenn du mehr von mir hören willst und wissen willst, dann trage dich bitte ein.“ Und so wird/ das ist wie bei dir dann, wirklich auf Produkte hinleitet, auf Wartelisten hinleitet. Weil, natürlich, wenn ich gerade, wenn ich dich über Google gefunden habe, das ist ja auch noch mal etwas, finde ich, was wir berücksichtigen müssen: Leute die auf Social-Media über dich stolpern, da ist das manchmal mehr ein stolpern. Die werden zufällig auf dich aufmerksam, auch wenn sie gerade gar nichts zum Thema Bloggen suchen. Aber wer dich über Google findet, der hat gesucht zu dem Thema. Also, das ist eigentlich quasi ein viel, wie soll man sagen, ein viel/ #0:42:14.1#

 

J: /wärmerer Kontakt. #0:42:15.4#

 

L: /wärmerer Kontakt. Also, weil die Person wirklich schon auf der Suche nach etwas ist, was du anzubieten hast und nach den Lösungen, die du geben kannst. Und denen dann auch die Möglichkeit zu geben, dass die gleich bei dir eine Lösung entsprechend finden. Und wie ist es da aus deiner Sicht/ Oder wie machst du es für, dann sagen wir, Warteliste und so weiter, weil das ist ja schon eine Maschinerie, die unabhängig von deiner Zeit auch läuft. Also, wo du wirklich im Wochenbett, oder was auch immer gerade die Situation ist, was für dich im Hintergrund arbeiten kann. Wie bereite ich das gerade so als Starter, wie bereite ich das am besten vor? #0:43:24.7#

 

J: Meinst du jetzt, Warteliste für meinen Mitgliederbereich oder generell Wartelisten? #0:43:31.5#

 

L: Also, so je nachdem auch was der Funnel gegebenenfalls ist. Also, so die allerersten Produkte sind ja oft Eins-zu-Eins-Arbeit. Sei es Auftragsarbeit. Sei es Coachings, Beratung, was auch immer das Thema ist. Dann habe ich, sehr wahrscheinlich, keine Warteliste oder irgendetwas. Also, was sollte ich auch, sozusagen, an Zeit kalkulieren oder wie bereite ich am besten vor, wenn ich jetzt sage: „Naja gut, ich möchte so gut es geht aufbauen. Ich möchte mir so einen Funnel aufbauen. Ich versuche gerade“/ Hast du auch gesagt, gerade am Anfang, kann man schon sagen, was später ja nicht mehr unbedingt gilt mit viel hilft viel aber gerade am Anfang ist ja schon, je mehr desto besser. Aber gibt es für dich da so einen Erfahrungswert, wieviel Zeit es braucht oder eben, wie ich es am besten vorbereite, einleite? Du hattest anfangs schonmal gesagt, am besten auch vielleicht kontroverse Themen, dass die mehr gesehen werden vielleicht auch mehr organisch geteilt werden oder so etwas? #0:45:01.4#

 

J: Genau. Also das, prinzipiell würde ich sagen, jedem der sagt, er möchte irgendwie, er plant irgendwann mal eine Pause zu machen oder Babypause, was auch immer, sofort starten mit einem Blog. Weil, ich erlebe das immer wieder, die Leute sagen: „Ich möchte mich nächstes Jahr selbstständig machen und dann starte ich erst den Blog.“ Dann ist es aber zu spät. Weil, du darfst nicht erst starten, wenn du die Kunden brauchst, sondern, am besten du startest sofort und dann kannst du nächstes Jahr die Kunden gewinnen. Also das ist einmal das erste vom zeitlichen Horizont. Und man kann da schon gut ein Jahr einrechnen, bis da wirklich die laufenden Ergebnisse kommen. Natürlich kannst du vorher Kunden gewinnen. Natürlich kommen vorher Newslettereintragungen, in den meisten Fällen, und manche meiner Kunden haben auch, wenn das Thema gerade passt, wirklich nach zwei, drei Monaten schon wahnsinnigen Zuspruch aber die Regel ist, so circa ein Jahr, sage ich mal. Das ist das eine. Und, jetzt habe ich die Frage vergessen/ #0:46:09.4#

 

L: Also/ #0:46:12.7#

 

J: Ah ja, ich weiß sie schon wieder. Und das andere ist, Suchmaschinenoptimierung ist wichtig aber nicht das Einzige. Gerade kontroverse Themen, wie du schon sagst, die werden besser auf Social-Media geteilt und deshalb empfehle ich wirklich, einen strategischen Redaktionsplan zu machen, wo du eine Mischung hast aus SEO-Artikeln, also die wirklich super optimiert sind. Wo du weißt, die werden oft gesucht und da habe ich auch eine Chance, zu ranken aber auch so kontroverse Themen oder emotionale Themen, sage ich mal, wo du weißt, die sprechen deine Leser wahnsinnig gut an. Das ist, weil das Beispiel schon hatten: Wie bekomme ich mehr Kommentare auf meinem Blog? Das ist so ein Thema, wenn man seine Keyword-Recherche macht, das wird nicht oft gesucht. Aber ich weiß, diese Frage stellt sich jeder mit Blog und das ist eben etwas, was auch dann geteilt wird. Und dann empfehle ich auch noch dringend, Blogartikel zu schreiben, wo du selber Persönlichkeit zeigst. Das heißt jetzt nicht, dass du von deinem Wochenendausflug mit Kind, Familie, keine Ahnung, schreibst. Das ist überhaupt nicht notwendig. Ich mache das auch nicht. Ich zeige, zum Beispiel, keine Bilder von meinen Kindern. Ich sage auch ihre Namen nicht. Das wissen meine Freunde oder meine engsten Kunden aber sonst ist das Privatsache. Aber Persönlichkeit kannst du zeigen, indem du, ja, deine Meinung auf Dinge zeigst. Indem du, zum Beispiel, auch Floskeln einfließen lässt, die du gerne sagst. Man hört es wahrscheinlich, ich bin Österreicherin und ich lasse wahnsinnig gern so österreichische Redewendungen einfließen in meine Blogartikel. Das bringt die Leute, zum Beispiel, auch zum Kommentieren oder dazu, mir zu schreiben und zu sagen: „Du hast da geschrieben „das E-Mail“, das heißt aber „die E-Mail“.“ Bei uns nicht, in Österreich. Und das ist aber so toll, weil das sind so Anknüpfungspunkte und da, wo du auch wieder zeigst, deine Werte, zum Beispiel, kannst du in Blogartikeln, in Form von Storytelling, auch zeigen und das ist etwas, was du unbedingt machen solltest. Und dann gibt es noch eine weitere Art von Blogartikeln, die ich auch empfehle und das sind Verkaufshelfer, nenne ich sie. Also wirklich Artikel, die dir dabei helfen, zu verkaufen. Und sei es nur, indem du, zum Beispiel, nur das Problembewusstsein auch schärfst der Leute. Weil viele wissen vielleicht gar nicht, dass sie Ernährungsberatung brauchen. Viele wissen vielleicht gar nicht, dass sie, keine Ahnung, deine Dienstleistung brauchen und da kannst du im Blogartikel einfach mal, ja, dieses Problembewusstsein aufgreifen oder auch in Form von Kunden-Stories zeigen, wie du deinen Kunden geholfen hast. Das sind so Dinge, die du auf jeden Fall auch schreiben solltest. Das wird, wie gesagt, nicht alles über Google gefunden und das ist auch vollkommen okay aber dafür hilft es deinen Lesern und deinen Stammlesern umso mehr und sie werden dann die Leute, die schon deinen Blog lesen, eher zu Kunden, weil wir kennen das, es braucht sieben Kontakte oder zehn oder fünfzehn oder zweihundert mittlerweile, ich weiß nicht, es werden immer mehr. Und das hast du halt, wenn du bloggst und jedes Mal bist du ein Stückchen mehr ihrem Kopf und jedes Mal ist so mehr die Entscheidung: Ja, vielleicht ist es doch das Richtige. Und das sind auch Beziehungen, die sich über Jahre, manchmal, aufbauen. Und die Beziehung, wir wissen das, Beziehung braucht einfach Zeit. Genau, aber das kannst du mit dem Blog unterstützen. #0:50:01.9#

 

L: Ja, absolut und da zusammengefasst: Und das mag ich bei dir ja auch sehr, so diese ganzheitliche Herangehensweise. Das sind ja dann auch verschiedene Anknüpfungspunkte. Zum einen, Themen zu haben, die tatsächlich gesucht werden. Wo Leute wirklich in ihrer Zeile bei Google eingeben und damit bei dir landen und die, die Themen, die vielleicht schon in Diskussion sind oder von denen man weiß, die werden sehr wahrscheinlich Diskussionen verursachen und deshalb auch, bei Social-Media Kommentare bekommen, geteilt werden oder was so Fragen sind, die sich Menschen stellen, von denen sie gar nicht wissen, dass sie sie sich stellen, bis sie deine Antwort lesen. Das „Ja, richtig. Genau!“ Und auch dieses, was so, ich nehme da gerne mal diese Pyramide zur Hilfe, so drei bis zehn Prozent Menschen gibt, die irgendetwas Bestimmtes suchen, die dann im Grunde schon kaufbereit bei dir landen und dann gibt es die Leute, die eigentlich nicht problembewusst sind, es aber auch eigentlich gar nicht sein wollen. Also, die sortieren wir ja auch quasi gleich aus. Das wären die, die wir quasi zum „Ja“ tragen müssten, also. Die wahrscheinlich auch nie wirklich kaufen oder nicht glücklich mit uns werden aber so diese ganzen, die irgendwo dazwischen sind, die einen Anknüpfungspunkt brauchen. Die holst du dann ab mit diesen anderen Arten von Content. Eine Frage zu beantworten, die gar nicht, in dem Sinne, gestellt wurde oder auf ein Gefühl eingehen, wie du gesagt hast. Dieses: Ah ja richtig, vielleicht könnte ich doch eine Ernährungsberatung brauchen oder: Ah ja richtig, das klingt logisch, ich gucke mal bei Janneke in den Mitgliederbereich rein, wenn der wieder offen hat. Und die persönlichkeitsverbindenden/ #0:52:42.0#

 

J: Ja. Und man darf ja auch nicht vergessen, so einen SEO-Artikel zu schreiben, zum Beispiel, das braucht ja auch Zeit. Mit Keyword-Recherche, das bringt was aber das braucht auch Zeit und gerade wenn wir die nicht haben, kann man auch Artikel schreiben, die man leichter beantworten kann. So einen Rant-Artikel, sage ich jetzt mal, wo man sich über irgendetwas aufregt, das ist schnell mal runtergeschrieben. Das zeigt auch wieder die Persönlichkeit. Oder eigene Learnings, zum Beispiel. Ich habe letztens einen Blogartikel geschrieben, darüber, dass ich, seit ich Mama bin, keine Zeit mehr habe zum bloggen und keine Zeit zum Duschen und zum Essen und was weiß ich und was ich dafür versuche, zum Beispiel, auch gemacht habe, um mein Zeitmanagement wieder ein bisschen, ja, zu verbessern oder wie ich wieder mehr Zeit finde und das sind Dinge, da brauche ich keine zwei, drei Tage oder was weiß ich, sondern, die habe ich schnell mal hinuntergeschrieben. Und das ist auch wieder diese Mischung: Du musst nicht stundenlang immer investieren in SEO. Natürlich, ich mache SEO-Optimierung immer im Kleinen aber nicht so diese riesigen Recherchen, wie ich sie für Blogartikel, wenn ich sie wirklich stark auf SEO optimiere, machen würde. Und da ist die Mischung auch immer etwas Gutes. #0:53:56.1#

 

L: Es ist auch nochmal ganz, ganz wichtig ne, mal gerade diese Rants oder Meinungen oder was einem eh gerade auf der Seele brennt, das ist ja meistens auch das, was relativ leicht und schnell dann fließt. Stichwort „SEO“, Stichwort „Suchmaschinenoptimierung“: Weil, da weiß ich, das klingt für viele so, ist das so, dass sie eigentlich wissen. Okay, müsste ich irgendwie aber eigentlich weiß ich auch gar nicht so genau, was das ist, beziehungsweise, wie ich das im ersten Schritt angehe. Die wichtigsten Hacks zur Suchmaschinenoptimierung. #0:54:39.1#

 

J: Der allerwichtigste Hack ist tatsächlich: Schreibe Blogartikel mit Mehrwert. Also, kümmere dich mehr um den Inhalt, als jetzt irgendwelches Suchvolumen oder was weiß ich, weil deine Artikel ranken, weil sie gut sind, weil sie Qualität haben, weil sie Fragen beantworten. Wenn du das machst, dann hast du schon einmal einen riesigen Teil der Suchmaschinenoptimierung erledigt, weil ein Artikel, der Schrott ist, der wird nie ranken. Google wird da auch immer besser. Die legen immer mehr Wert auf eben Qualität. Also das ist das Allerwichtigste. Und das, was du im zweiten Schritt natürlich machen kannst, ist eine Keyword-Recherche und dir mal diese Tools einmal anzuschauen, und zu schauen, wonach suchen die Leute überhaupt. Meistens, wenn wir schon mit Kunden arbeiten, haben wir das schon im Gespür und wir wissen was für Wörter die auch verwenden. Wenn man das nicht hat, kann man mal gehen, es gibt Ubersuggest, das ist so ein kostenloses Tool, das man verwenden kann, wo man mal einen Suchbegriff eingibt und schaut, suchen die Leute danach? Was anderes, was man auch machen kann, wo man gar kein Tool dafür braucht, ist Google. Das man in Google einfach mal eingibt, das was man glaubt, was die Leute suchen. Das wäre zum Beispiel, ich wäre jetzt Ernährungsberaterin für Schwangere, zum Beispiel, und dann schaut, was schlägt Google vor? Am Ende der Google-Suche gibt es immer so einen Teil „andere Leute suchten auch“ und vielleicht steht da nicht „Ernährungsberatung für Schwangere“, sondern vielleicht steht da, was weiß ich, „Ernährunungstipps für Schwangere“. Und dann weiß ich, okay, ich schreibe nicht „Ernährungsberatung“ irgendwie einen Artikel, sondern ich schreibe einen Artikel „Ernährungstipps“. Und das sind schon einmal, das sind sehr einfache Dinge, die man machen kann, ohne jetzt wirklich groß Aufwand zu betreiben und das ist wirklich das Allerwichtigste. Der nächste Schritt wäre dann, dass du dir anschaust, wieviel Konkurrenz gibt es jetzt für ein Keyword? Wieviel Suchvolumen gibt es da wirklich? Das ist dann nämlich, wenn du wirklich anfängst, zu optimieren und sagst, okay ich konzentriere mich da jetzt stärker drauf. Aber am Anfang ist es wirklich mal wichtiger, dass du Mehrwert lieferst, dass du die Blogartikel schreibst, weil es bringt dir nichts, wenn du anfängst, das sehe ich auch immer wieder, dass sie anfangen und dann gleich SEO machen wollen und dann so eigentlich ins Stocken geraten, weil man ein bisschen überfordert ist. Und da ist es besser, weniger zu optimieren, gerade einmal wie gesagt, schauen, was wird mir von Google vorgeschlagen und da dann dazu einen Artikel schreiben. Das Gute beim Blog ist ja, dass du ständig überarbeiten kannst, deine Artikel. Das heißt, du kannst, wenn du einen Artikel am Anfang noch nicht optimiert hast, du kannst zwei Jahre, drei Jahre, zehn Jahre später zurückgehen und diesen Artikel optimieren. Es ist überhaupt kein Problem. Das hilft dir meistens sogar für dein Ranking und sind wir uns ehrlich: Wir alle finden schlecht, was wir vor fünf Jahren gemacht haben. Also, ich glaube, es ist, wenn man sich Fotos anschaut, die Skills verbessern sich. Wenn man sich Texte anschaut, man schreibt es einfach irgendwann anders. Man weiß mehr und da die Dinge zu überarbeiten ist sowieso eine gute Idee und hilft dir dann auch wieder beim Ranking sichtbar zu werden. Aber da wirklich, ja, nicht verzweifeln an SEO und hauptsächlich diesen Mehrwert im Auge haben. #0:58:09.7#

 

L: Super. Sehr, sehr gut. Liebe Janneke, so als kleinen Ausblick: Du bereitest ja gerade ein ganz tolles Projekt vor. Erzähl uns da noch ein bisschen was davon. #0:58:25.7#

 

J: Genau. Ich organisiere das dritte Blog-Summit, das findet von 7. bis 11. Juni statt und ich habe wahnsinnig viele tolle Speaker:innen dabei. Unter anderem, dich Lena. Und wir schauen uns in den Tagen, ja, also die verschiedenen Aspekte an, die man beim Aufbau eines Blogs braucht und wenn man den Blog erfolgreich machen möchte. Da geht es um Dinge, wie das Konzept, die Positionierung. Was ist da wichtig. Es geht aber auch eben darum, wie mache ich eben SEO? Was ich da wichtig? Also, für alle, die da noch stärker einsteigen wollen. Aber auch, wie kann ich mit Hilfe des Blogs dann verkaufen? Launches, zum Beispiel, wie funktionieren die? Wie stimme ich mein Angebot? Sowas in die Richtung. Und: Social-Media. Es muss dabei sein, weil es ist auch ein wichtiger Teil und es wird einerseits Speaker geben, so dieses klassische Summit-Konzept, wo man 24 Stunden lang wirklich kostenlos zuhören kann aber durch das Feedback, das ich in den letzten Jahren bekommen habe, wird es auch möglich sein, wirklich in Workshops in die Umsetzung zu kommen. Das ist etwas, bloggen lernt man nur durch umsetzen und das ist, ich sage immer, jeder kann bloggen, man muss es nur tun. Es ist Handwerkszeug. Man muss es lernen aber damit das eben passiert, dass es nicht nur irgendwas ist, was man sich anhört und denkt: „Super, ich habe so viele Tipps, mache ich nie“, wird es wirklich auch die Möglichkeit geben, da eben Workshops zu machen. Wie mache ich eine Keyword-Recherche? Wie ich kann ich meine Blogpersona definieren? Also, die Person, die ich vor Augen habe, wenn ich den Blogartikel schreibe und so weiter. Also, das wird ein ganz praktisches Event werden und ich freue mich so wahnsinnig, weil die letzten zwei Summits waren schon der Hit. Und ich glaube es wird noch viel besser werden. #1:00:20.9#

 

L: Ja, klar. Weil, auch da gilt ja: Du machst das jetzt zum dritten Mal und das geht einfach immer weiter und wird immer besser und noch etwas dazu und es klingt ganz großartig, weil es halt direkt auch in die Umsetzung geht und in das Lernen. Ich mag das ja gerne, was du gesagt hast, man muss es tun dafür. Dabei wird man besser. #1:00:55.4#

 

J: Es hilft nichts, wenn man sich alle Tipps in sein Notizbuch schreibt. Das ist zwar schön, weil man hat sie vielleicht im Kopf aber es bringt einen leider nicht weiter. #1:01:04.2#

 

L: Davon ist noch kein Blog entstanden, fürchte ich. #1:01:08.0#

 

J: Genau. Auch kein Business, also gar nichts. Das ist, ja, auf seinem Wissen darf man sich leider nicht ausruhen. #1:01:14.1#

 

L: Nein, absolut. Das heißt, den Blog-Summit und auch alles über dich und zu dir, deinem Newsletter, dem Blog-Fahrplan und all das, wo finden wir das, liebe Janneke? #1:01:31.6#

 

J: Unter www.blogyourthing.com. Das ist mein Blog, meine Webseite, wo ich wirklich so mein Business habe, wo ihr alles von mir findet. Dort kommt ihr natürlich auch auf meine Social-Media-Kanäle. Am besten auf www.blogyourthing.com und da, ja, ist alles verlinkt. #1:01:50.9#

 

L: Super. Vielen, vielen Dank. Das findet ihr natürlich jetzt in den Shownotes oder auf der Seite zu dieser Folge, auf der Episodenseite oder wie auch immer man das nennen mag und zum Abschluss frage ich alle meine Gäste: So dein wichtigster Tipp, was du oder ne, oder Inspiration, was du unseren Zuhörer:innen mitgeben möchtest. #1:02:22.0#

 

J: In Bezug auf das Bloggen oder ganz generell jetzt? #1:02:27.7#

 

L: Was dir gerade am wichtigsten kommt. #1:02:32.7#

 

J: Etwas, was ich finde, in allen Bereichen am wichtigsten ist und wo ich auch immer noch lernen darf oder wo ich merke, das ist wichtig: Hole dir Hilfe. Mache es nicht allein. Also, wenn es jetzt darum geht, zu lernen oder Reichweite zu bekommen oder einfach sich auszutauschen. Also, ich bin ja auch bei dir in der Master-Mind, weil das so wahnsinnig wichtig für mich ist. Weil, wir alle sitzen momentan sowieso im Homeoffice und ich jetzt auch schon seit sechs Jahren und gerade im Onlinebusiness: Wir sind halt ganz oft alleine. Und es ist immer noch so, rund um uns herum verstehen die meisten Leute nicht, was ein Onlinebusiness ist und auch die Partner, zum Beispiel. Ich habe einen wahnsinnig tollen Partner, der mich wahnsinnig unterstützt aber halt keine Ahnung vom Business hat und angestellt ist und da, hole dir wirklich jemanden, der dir gleichgesinnt ist, der dir helfen kann. Einerseits fachlich, weil du kommst so viel schneller voran und andererseits eben auch, wenn es darum geht, sich ja, auch über diese weichen Themen, sage ich jetzt mal, auszutauschen. #1:03:54.3#

 

L: Ja. Unterschreibe ich, genauso. Vielen, vielen Dank, liebe Janneke. Ich habe mich sehr gefreut, dass du da warst. Und/ #1:04:04.3#

 

J: Vielen Dank für die Einladung. #1:04:06.5#

 

L: Und ne, klickt bei Janneke rein. Wir haben alles dann verlinkt, in dem Moment, wo ihr das hier hört und vielen, vielen Dank für das Zuhören. Tschüss. #1:04:21.9#

Als Expertin dank Blog nachhaltig sichtbar durch die Babypause

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