Wie du die besten Marketingkanäle für dein Online-Business findest

Podcastfolge 154 und Blogbeitrag

Blog, Podcast, Instagram, LinkedIn: Es gibt online unzählige Möglichkeiten, mit deinem Business sichtbar zu werden. Doch das bedeutet nicht, dass du alle möglichen Marketingkanäle auch wirklich bespielen musst und erst recht nicht, dass jede denkbare Strategie für jeden gleich gut funktioniert.

In diesem Artikel zeige ich dir die bekanntesten Online-Marketing-Kanäle und wie du herausfindest, welcher davon am besten zu dir passt. Los geht’s!

Links zur Folge

Live-Webinar für 0 EUR: DEINE SOMMERLEICHTE REISEROUTE ZUR ERFÜLLTEN & ERFOLGREICHEN (ONLINE-) UNTERNEHMERIN

VIP-Interessent:innenliste „Mama goes and grows business“ mit den Frühbucher-Angeboten und dem Geburtstags-Aktions-Feuerwerk zum 5. Geburtstag des Programms

Keine Folge verpassen? Den Podcast abonnieren!

ITunes/Apple Podcast.

Spotify

Android

Google

Stitcher

Deezer

amazon music

oder schau einfach hier (Podcast)

Blogartikel

Welche Online-Marketing-Kanäle gibt es? – Eine Übersicht

Ein Marketingkanal ist ein Weg, über den ein Unternehmen an Kund:innen herantritt. Ziel kann unter anderem sein, über Neuigkeiten oder Angebote zu informieren, in den Austausch zu gehen, Sympathie und Vertrauen zur Community aufzubauen, mehr Traffic auf die eigene Website zu holen oder direkt zu verkaufen. 

Das sind die wichtigsten Online-Marketing-Kanäle für dein Business:

Content-Marketing-Kanäle

Content-Marketing bedeutet, dass Du regelmäßig und fortlaufend hilfreiche Inhalte für Deine Community erstellst. Diese sieht: “Super, die Tipps hier bringen mich voran. Hier hat jemand offensichtlich richtig Ahnung.”

Die Nutzer:innen bauen auf diese Art Vertrauen zu dir auf und sind dann eher bereit, etwas zu buchen. 

Typische Content-Marketing-Kanäle sind:

  • ein Blog
  • ein Podcast
  • ein YouTube-Kanal

Organische Suche (SEO)

Damit dein sorgsam erstellter Content und deine Angebote gefunden werden, braucht es Suchmaschinen wie Google, Bing oder Pinterest. Denn die wenigsten Nutzer:innen wissen genau, zu welcher Website sie wollen. Und selbst wenn sie es wissen, haben sie nicht immer die URL im Kopf. Was machen sie also? Klar, sie googeln!

Es kann sich deshalb lohnen, Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu betreiben. Wenn deine Website in den Suchergebnissen auftaucht, bringt dir das Reichweite und viele potenzielle Kund:innen.

E-Mail-Marketing

80 Prozent der Deutschen versenden und erhalten E-Mails. Mit E-Mail-Marketing kannst du deshalb sehr viele Menschen erreichen – und das viel persönlicher und direkter als auf vielen anderen Online-Kanälen. Schließlich müssen deine Kund:innen nicht erst nach deinen Inhalten suchen oder in den sozialen Medien durch Zufall darüber stolpern, sondern bekommen sie ohne Umschweife in ihr Postfach.

Social-Media-Marketing

Social-Media-Marketing ist alles, was du in sozialen Netzwerken tust, um sichtbar zu werden, eine Beziehung zu deinen Kund:innen aufzubauen und zu verkaufen. Zu den bekanntesten Kanälen gehören:

  • Instagram: Ein Netzwerk mit Fokus auf Bildern und Videos und viel persönlichem Austausch.
  • Facebook: Ein Social Network, um mit Bekannten in Verbindung zu bleiben und Informationen mit der Welt zu teilen.
  • TikTok: Eine Plattform für kurze, unterhaltsame Videoclips. Ursprünglich bekannt für Tanzvideos, heute aber auch Ort für kreative Rezepte, Workouts, Anleitungen, Tricks und mehr.
  • LinkedIn: Ein Karrierenetzwerk, in dem berufliche Kontakte geknüpft und gepflegt werden.
  • XING: Ähnlich wie LinkedIn, aber mit Fokus auf Deutschland.
  • Twitter: Ein Kurznachrichtendienst, in dem Nutzer:innen in wenigen Zeichen Neuigkeiten austauschen.

Werbeanzeigen

Auf fast allen Plattformen kannst du Anzeigen schalten. Viele Unternehmen setzen bevorzugt auf Facebook Ads und Google Ads (SEA). Anzeigen sind aber auch auf LinkedIn, Pinterest und anderen Kanälen möglich und sind dann ein Marketingkanal für sich.

Multi-Channel-Marketing: Wie viele Marketingkanäle brauche ich?

Einen Marketingkanal sinnvoll zu bespielen, braucht Zeit, Hirnschmalz und oft auch Geld. Besonders für kleine Unternehmen ist es deshalb unrealistisch, überall in gleichem Maße präsent zu sein. Lieber weniger machen und dafür richtig gut.

Auf der anderen Seite ist eine gewisse Diversifizierung wichtig. Du weißt nie, ob deine Website nicht vielleicht mal gehackt wird oder ob Mark Zuckerberg morgen beschließt, Facebook und Instagram komplett dicht zu machen. In solchen Fällen solltest du auf andere Plattformen ausweichen können, ohne bei Null starten zu müssen.

Außerdem verhalten sich deine Kund:innen nicht alle gleich. Je nachdem, in welchem Stadium der Kundenreise sie sich befinden oder auf welchen Plattformen sie unterwegs sind, können sie auf unterschiedlichen Wegen auf dein Business aufmerksam werden.

Ich empfehle, dass du am Anfang mit ein bis zwei, maximal drei Kanälen für dein Online-Marketing startest. Das könnte beispielsweise ein langfristiger Kanal wie ein Blog oder Podcast sein. Daneben könntest du dir einen Kanal in einer Suchmaschine wie Pinterest aufbauen. Das unterstützt dich bei einer kurzfristigen, schnellen Bekanntheit, einem zeitnahen Austausch mit deiner Community, und dem raschen Testen von Ideen. Mit der Zeit (das heißt mit wachsenden Ressourcen, zeitsparenden Routinen oder einem Team an deiner Seite) kannst du – und solltest du später auch – immer noch neue Kanäle dazunehmen. 

Oder anders gesagt: Lege anfangs mehr Fokus auf Konzentration, später mehr Diversifikation. Denn auf je mehr du deine Zeit und Ressourcen auf ein bis zwei Kanäle oder Plattformen konzentrierst, umso schneller werden diese wachsen. 

Dabei musst du das Rad nicht ständig neu erfinden und für alle Plattformen komplett verschiedene Inhalte erstellen. Denn das ist überhaupt nicht sinnvoll. Eine überlegte, vorausschauende Herangehensweise und Ressourcennutzung hilft dir hier. 

Einer der Kanäle ist dabei deine Hauptplattform: Dort erstellst du deine Inhalte und bringst die meiste Zeit auf. Die anderen sind Nebenkanäle. Dorthin kannst du den Content deines Hauptkanals verteilen.  

Ein Beispiel: Dein Hauptkanal ist dein Blog. Aus jedem neuen Blogartikel machst du drei Posts für Instagram (Nebenkanal 1) und mehrere Pins für Pinterest (Nebenkanal 2).

Es ist jedoch wichtig, nicht einfach stumpf Links zu posten oder die Leute von der Plattform, auf der du gerade bist, wieder wegzuführen. Vielmehr solltest du den vorhandenen Inhalt an die Regeln der Plattform, auf der du dich bewegst, anpassen und ihn dafür aufbereiten. 

Den perfekten Marketingkanal finden: Aus diesen vier Richtungen kannst du dich annähern

Du siehst: Beim Thema Online-Marketing gibt es eine Menge zu beachten und bedenken. Bevor du deine Kommunikationskanäle festlegst, solltest du daher die folgenden vier Fragen für dich beantworten:

 

 

1. Was sind deine Ziele?

Was willst du mit deinem Marketing erreichen? Geht es dir vor allem um Reichweite? Dann sind SEO und Pinterest für dich interessant. Möchtest du die Beziehung zu deiner Community festigen? Dann fällt deine Wahl vielleicht auf Instagram oder E-Mail-Marketing. Möchtest du ein großes Netzwerk aufbauen? Dafür sind Facebook und LinkedIn geeignet. Oder möchtest du möglichst schnell verkaufen? Dann sind vielleicht Anzeigen und deine Website das Mittel der Wahl.

Jeder Marketingkanal hat seine Vor- und Nachteile und folgt anderen Regeln. Deshalb sind für verschiedene Ziele auch verschiedene Plattformen günstig. Was uns zur nächsten Frage bringt:

2. Wie sind die Rahmenbedingungen der Plattformen?

Die wenigsten Plattformen sind für Unternehmen entwickelt worden. Viel öfter liegt der Fokus auf Privatpersonen. Auf Facebook sollen sie mit Freund:innen in Kontakt bleiben können, auf Pinterest Inspiration bekommen und auf LinkedIn netzwerken. Mit deinem Business kannst du die Strukturen für dich nutzen – aber nur, wenn du dich den Regeln der jeweiligen Kanäle ein Stück weit unterordnest und anpasst.

Schau dir deshalb an:

  • Was wird gepostet auf dem Kanal gepostet? Welche Formate gibt es?
  • Was brauchst du gegebenenfalls an Ausrüstung oder Vorwissen, um durchstarten zu können? YouTube ohne Kamera könnte zum Beispiel schwierig werden.
  • Was erwarten Nutzer:innen zu sehen? Warum nutzen sie den Kanal? Passen deine Inhalte dazu? Ein Beispiel:Auf Instagram sind Menschen tendenziell, um unterhalten zu werden, während sie auf LinkedIn schon per se im Business-Modus unterwegs sind. Auf YouTube  – das zudem eine Suchmaschine ist – sind die User:innen sowohl zur gezielten Informationssuche als auch zur Unterhaltung (wie zum Podcast hören) unterwegs.  Als Business Owner:in bist du damit direkt in ihrem Ohr.

3. Wo sind deine Kund:innen?

Manche Plattformen werden von einer breiten, diversen Bevölkerungsgruppe genutzt (zum Beispiel Google und E-Mails), andere sind bei bestimmten Gruppen besonders beliebt

Versuche herauszufinden, wo sich deine Wunschkund:innen gern aufhalten. Um das einschätzen zu können, solltest du natürlich deine Nische und Positionierung einigermaßen klar haben. 

Wenn du unsicher bist, kannst du eine Umfrage in deiner Community machen oder Kund:innen im Gespräch fragen, welche Online-Kanäle sie gern nutzen. 

Außerdem gibt es für viele Plattformen Statistiken, die etwas über die durchschnittlichen Nutzer:innen verraten. Auf Pinterest sind zum Beispiel 67 Prozent der Nutzer:innen weiblich, viele sind Mütter. 84 Prozent sind zwischen 18 und 44 Jahre alt.

Google einfach mal nach “pinterest nutzer” oder einem anderen Kanal, der dich interessiert. Du wirst wahrscheinlich auf viele spannende Zahlen stoßen.

4. Was macht dir selbst Spaß?

Last but not least darfst du dich fragen: Welchen Online-Kanal nutzt du denn selbst gern? Und welche Art von Content macht dir Spaß? 

Es bringt dir ja herzlich wenig, wenn du einen Blog startest, aber es eigentlich hasst, zu schreiben. Ich kann dir prognostizieren: In dem Fall wirst du ganz schnell wieder aufhören und keine Ergebnisse sehen. Such dir also besser einen Kanal aus, auf den du selbst auch Lust hast.

Fazit: Was sind die besten Online-Marketing-Kanäle?

Den einen perfekten Kanal für dein Online-Marketing gibt es nicht. Jedes Business ist einzigartig und deshalb funktioniert auch für jeden etwas anderes.

Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, eine Website als Homebase zu haben. Dort können alle Fäden zusammenlaufen und dort kannst du auch deine Angebote in aller Ausführlichkeit anpreisen.

Davon abgesehen ist es ratsam, einen Kanal zu haben, der dir Reichweite bringt und einen, mit dem du eine Verbindung zu deinen Kund:innen aufbauen kannst. Welchen Weg du dann ganz genau einschlagen willst, darfst du ausprobieren.

Welche Marketingkanäle nutzt du bisher schon? Bist du zufrieden damit? Verrate es mir gerne in den Kommentaren!

Folge auf YouTube:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Pinne den Beitrag auf Pinterest:

 

Das “Mama goes and grows business”-Programm, mein großes Programm zum Businessauf- und Ausbau und dazu, wie du dein Business ganz oder teilweise online bringst oder Online-Möglichkeiten für dich nutzt, wird im September 5 Jahre alt. Aus diesem Grund gibt es in aktuell im Frühbucher nie dagewesene Geburtstags-Specials! Lass sie dir nicht entgehen und klicke hier.

pin grafik

1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von Skalieren: Bedeutung, Vorteile und Geschäftsmodelle am 13. August 2022 um 06:15

    […] 24. Juni 2022 […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar





Weitere Artikel

Familienleicht lernen, leben & arbeiten

Abonniere jetzt den Podcast

Life and business als bedürfnisorientierte Mama mit großen Ambitionen - hör rein und hol dir eine Riesenportion Inspiration ab, garniert mit Aha-Momenten und handfesten Tipps und Tricks zum ganzheitlichen Business-Auf- und Ausbau. Und lerne andere spannende Leute auf einem ähnlichen Weg kennen!