Positionierung heißt Position beziehen

Vor kurzem kam es zum vorläufigen Abschluss einer kleinen Odyssee auf der Suche nach einem Zahnarzt für eins unserer Kinder. Unsere (abgekürzten) Erlebnisse über einige Monate und meine Gedanken hierzu in Bezug auf Positionierung im Business möchte ich gerne mit dir teilen.

Zahnärztin 1: Kinderzahnarztpraxis. Die Wände waren bunt und es gab Spielzeug im Wartezimmer. Die Ärztin würdigte unser Kind kaum eines Blickes und sprach über seinen Kopf mit uns. Nach einem Blick in seinen Mund füllte sie einen Bogen aus mit den zu behandelnden Stellen und meinte, sie würde noch einige Stellen ergänzen für den Antrag bei der Krankenkasse, die man meist erst in der Narkose (von der bis dato nicht die Rede war) sähe und verdoppelte mal eben die Kreuze auf dem Bogen. Antwort auf Fragen? Fehlanzeige.

Zahnärztin 2: „normale“ Praxis, grundsätzlich zunächst einfühlsam und zugewandt. Während der Behandlung gab es jedoch einen Schmerz, auf den unser Kind nicht vorbereitet war. Sie unterbrach sofort die Behandlung. Sie wartete dann auch erstmal ab. Mit fortschreitender Zeit wurde sie jedoch immer ungeduldiger – und unser Kind immer weniger bereit zum Weitermachen und in der Folge auch nicht mehr zum Wiederkommen. Hier gab es verschiedene Versuche.

Zahnärztin 3 empfahl uns Behandlung in Narkose und damit Zahnärztin 4.

Zahnärztin 4, die nächste Kinderpraxis. Das Kind müsse ja schon den Mund aufmachen, notfalls müsse man es eben zwingen. Als Elternteil brauche es die unbedingte Konsequenz, das Kind festzuhalten und ja, ihre Aufgabe sei es, die Eltern in ihrer Konsequenz zu unterstützen

Zahnärztin 5: vorrangig war ganz sanft und im Tempo des Kindes die Kommunikation mit dem Kind und was es gerade aufnehmen kann. Der Vertrauensaufbau und Erklärung dessen, was los ist und welche Möglichkeiten es gibt. Es gibt verschiedene Termine im Vorfeld der Behandlung, mal mit, mal ohne Kind zur Erklärung dessen, was gemacht wird. Kind sagt, auch wenn was weh tut, es möchte bitte nur zu dieser Zahnärztin. Auch als Eltern fühlen wir uns wahrgenommen und gesehen.

Wenn du mich schon eine Weile verfolgst, wird dich nicht wundern, welche Praxis wir warum gewählt haben und welche auch unserer Haltung als Menschen und als Eltern am meisten entspricht.

Nun mal unter Businessgesichtspunkten:

Alle 5 sind ZahnärztInnen. Alle reparieren Kinderzähne.

Aber: das Herangehen ist völlig unterschiedlich.

Die Haltung, wie man mit Kindern/Menschen umgeht, wen man wie ernst nimmt, inwieweit man sie in ihren Gefühlen und Ängsten sieht und darauf eingeht, ist unterschiedlich.

Die Behandlungsansätze ebenso.

Sie hatten alle gewiss Vorbilder oder jemanden, der ursprünglich mal gesagt hat, wie „man“ eine Zahnarztpraxis führt.

Und ja, wir haben daraus eine Wahl getroffen. Andere hätten unter den gleichen Prämissen oder der gleichen Auswahl vielleicht eine andere Wahl getroffen.

Was bedeutet das für dein Business?

You matter.

Du darfst dein Business so leben, wie es dir entspricht und wirst die Menschen damit anziehen, zu denen genau das passt.
Was für den einen richtig und stimmig ist, ist für den anderen grottenfalsch.

Du kannst – und sollst – deine Haltung, deine Werte nicht verstecken, sie dürfen Teile deines Business werden und so wie DU dein Business lebst, macht dich einzigartig.

„Mach es so und so“ hilft nicht, wenn es dir nicht entspricht.

 

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