„Ich hab‘ keine Zeit!“ – warum ich von Zeitgestaltung statt von Zeitmanagement spreche

Der familienleichte Podcast: 019 – mit Lena Busch

Als Eltern auch noch ein Business aufbauen oder die vorhandene Selbständigkeit maßgeblich verändern und online bringen, das fordert Ressourcen.Schließlich ist die klassische Kleinfamilie ohnehin „overworked und understuffed“ und Zeit für die Kinder soll ja unbedingt auch noch bleiben.

Wie also kann das gehen? Immer noch mehr in weniger Zeit quetschen? Für einen familientauglichen und bedürfnisorientierten Weg zum nachhaltigen Businesserfolg keine gute Idee. Ich selbst bin mein bestes Beispiel: mit selbstbetreuten Kindern konnte ich schließlich lange nur abends und nachts arbeiten – heute ernährt mein Business unsere Familie. Mit klassischer Herangehensweise würde jeder sagen „das geht nicht“.Warum ich also von Zeitgestaltung statt von Zeitmanagement spreche und welche Gedanken du dir dazu machen solltest, darum geht es in dieser Podcastfolge.

Links zur Folge:

Verlinkung Denise Duffield Thomas auf Medium
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Blogbeitrag der Folge:

„Ich habe keine Zeit“ – Warum ich von Zeitgestaltung statt von Zeitmanagement spreche

Die Sache mit der Zeit ist bei Eltern per se ein Thema, denn es ist ohnehin immer zu wenig.

Die klassische Kleinfamilie ist permanent „overworked und understuffed“.

Es ist einfach viel auf verschiedenen Ebenen in dieser Zeit, in diesen 1-2 Jahrzehnten, die nicht umsonst oft als „RushHour des Lebens“ bezeichnet wird. Kleinere und etwas größere Kinder, Verantwortung in Job oder Selbständigkeit oder auf dem besten Weg dorthin (mit allem, was das mit sich bringt), eventuell auch das Kümmern um älter oder kränker werdende eigene Eltern. Von jeder Seite kommen Anforderungen auf dich zu, teilweise begleitet von klugen Ratschlägen und Instrumente der Organisation, Einteilung, Effizienz etc, die du gelernt hast, funktionieren teilweise nicht mehr. Wenn du das Gefühl kennst, dich gar nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten zu können und das ganze fragile Konstrukt irgendwo zwischen Berufsverkehr-Stau und hungrigen müden Kindern zusammenbricht, weißt du, was ich meine.

Dabei dann noch ein Business aufzubauen oder das Vorhandene stark zu verändern, fordert alle Ressourcen.

Das vielberufene „Nutze ich habe keine Zeit nicht als Ausrede“ oder „ich habe keine Zeit, ist eine Ausrede, nicht ins Tun zu kommen“ empfinde ich daher als ziemlich garstig und gemein dir selbst gegenüber, egal, ob DU es dir sagst oder ob es von anderen kommt.  Oft bringt es auch von Senderseite eine gewisse schulmeisterliche Haltung mit in die Richtung von „wenn du dich nur endlich richtig organisieren würdest/nicht so faul wärst/disziplinierter wärst/härter arbeiten/noch weniger schlafen würdest“, DANN, ja dann könntest du es schaffen. Das Problem: mit Abwertung und Scham war noch nie jemandem gedient. Im Gegenteil.  Welcher dieser fiesen Sätze am meisten mit dir in Resonanz geht und dich beschämt, oder welcher deinen inneren Antreiber sofort anwirft und auf 150 km/h hochdreht, hängt meistens damit zusammen, welchen du schon aus deiner Kindheit oder danach am besten kennst. Hello, Glaubenssatz, not so nice to meet you again.

Die anderen“ schaffen immer mehr ! ?

Natürlich haben wir alle grundsätzlich erstmal die gleiche Zeit zur Verfügung, das ist ganz klar. Und das kennen sicher auch alle: das einer trotzdem tatsächlich oder gefühlt, was man nach außen sieht, mehr in seiner Zeit erreicht als jemand anderes oder als man selbst. Aber wir sehen immer nur einen Ausschnitt. Auch haben wir alle jedoch unterschiedliche Voraussetzungen. Gerade bei Eltern geht da die Schere durchaus weiter auseinander als bei Business-Startern oder -Umsteigern ohne Kinder. Wie viele Kinder hast du, sind sie betreut oder nicht, wie alt sind sie, in welchem Umfang bist du berufstätig, hast du einen Partner oder eine Partnerin, welche Ressourcen hast du, gibt es Großeltern oder andere Personen, die unterstützen, habt ihr Hilfe im Haushalt? Vergleiche immer nur mit dir selbst und nicht mit anderen.

Vergiß den Hut!

Ich möchte dich hier sensibilisieren. So oft wird die Frage gestellt, wie man „alles“ unter einen Hut bekommt. Ich kenne den berühmten Hut nicht persönlich, aber ich möchte gar nicht mit anderen zusammen unter einem Hut stecken und stelle mir das auch sowohl für meine Familie als auch für meine KlientInnen eher ziemlich ungemütlich und unbequem vor – so in der freien Wildbahn sehe ich Hüte üblicherweise auch eher auf den Köpfen einzelner Personen und nicht mit einem ganzen Haufen Menschen drunter. Und das altbekannte  Hütchenspiel ist ja eher ein Taschenspielertrick – und so verhält es sich meiner Ansicht nach auch mit dem „unter einen Hut bekommen“.

Als Selbständige könntest du ja ohnehin „selbst“ und „ständig“ arbeiten, zu tun gibt es immer etwas.

Das Internet schließt nicht

Im Internet und somit mit einem Online-Business verstärkt sich dieser Eindruck noch: Das Internet schläft nie. Social Media schläft nie. Deine Kunden oder LeserInnen schreiben und antworten immer. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. An jedem Tag in der Woche. Es gibt nichts Grundsätzliches von sich aus wie ein „Feierabend“, „Schule aus“, „jetzt geschlossen“, whatever. Und dann wird dir von mancher Seite aus noch vermittelt, dass du ja IMMER posten musst, damit der Algorithmus nicht ganz furchtbar böse auf dich ist. Und wenn du gerade noch sehr im Außen unterwegs bist, siehst du zudem noch Kolleginnen, Konkurrentinnen, Marktbegleiterinnen, die posten, der nächste neue Social Media-Kanal, das nächste „shiny object“, FOMO – die Fear of missing out, die Angst, was zu verpassen – ist dann schnell überall und du drohst in ihre Fänge zu geraten.

Es geht also NICHT darum, immer mehr in immer knappere Ressourcen zu zwängen.

Nicht darum, sämtliche Ansprüche, dich auch nur IRGENDWER an dich stellen könnte, per se zu erfüllen.

Es geht vielmehr um Auswahl. Um aktive Entscheidungen.

Und somit um die Haltung, mit der du an etwas rangehst.

Ausgedrückt schon wie so oft auch durch die Sprache, die du wählst.

Sprache macht Wahrheit

Fokussierst du auf Probleme ?

Wie steht es um die Lösungsoffenheit?

Denn die andere Seite ist natürlich die: wir haben schon alle unsere 24 Stunden zur Verfügung und wählen, wie wir sie verbringen. Wenn du sagst „Ich habe keine Zeit“, dann wird das deine Wahrheit sein. „Ich bin Mutter, ich habe 3 Kinder, die ich selbst betreue oder ich habe noch einen Job dazu, ich habe keine Zeit, auch noch ein Business aufzubauen / zu bloggen / einen Podcast zu starten / whatever – you name it“. Worte machen Wahrheit. Oder wie es Henry Ford ausdrückte, ob du glaubst, du schaffst es oder du schaffst es nicht, du wirst immer recht behalten. Auch die Frage nach der Zeit ist letztlich unter anderem eine Mindset-Frage, die sich im entsprechenden sprachlichem Ausdruck äußert. Und da ist es manchmal eben doch eine Art Ausrede, etwas, das Menschen sagen, wenn sie keine Verantwortung für die Situation übernehmen wollen oder jetzt nicht in Aktion gehen wollen. Denn seien wir ehrlich: wir alle haben für etwas, das wir wirklich wollen, das uns wirklich  wichtig ist, auch bisher schon Mittel und Wege und Zeit gefunden, um es zu tun.

Deswegen, wenn du deinen IST-Zustand betrachtest, schau, wo du deinen Fokus hinlegst.

Wenn du sagst, „ich kann nicht, weil ich keine Zeit habe“, das ist eine Sackgasse, da geht es nicht weiter. Da besteht keine Möglichkeit für andere Lösungen, das ist endgültig – und klingt außerdem fremdbestimmt, als hättest du keinen Einfluss drauf.

„Ich will das jetzt nicht machen, denn ich habe viel zu tun und viel Verantwortung und entscheide mich aktuell für andere Prioritäten“, das ist etwas völlig anderes. Das liefert den Weg, WIE es denn gehen kann, auch noch nicht unbedingt mit – aber es hat eine Offenheit in sich. Außerdem klingt es selbstbestimmt, es ist eine Entscheidung – du kannst jederzeit entscheiden, etwas anderes zu wollen oder einen anderen Schwerpunkt zu setzen.

Und wenn du dann sagst: „Ich habe viel zu tun mit Kindern, Job, Haushalt und Co und dem ganzen Mental Load, aber ich WILL und werde ein Business aufbauen oder mein bestehendes Business verändern und online bringen, auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich das schaffe“ – dann finden sich Möglichkeiten. Das eröffnet Gestaltungsspielraum. Da steckt eine ganz andere Power drin – und ein Commitment. Selbstwirksamkeit.

Und deswegen spreche ich von Zeitgestaltung und nicht von Zeitmanagement.

Kleiner Exkurs dazu zu Wikipedia:

Management ([‚mænɪdʒmənt]; lateinisch manus, „Hand“ und lateinisch agere, „führen“, „an der Hand führen“) ist ein Anglizismus für jede zielgerichtete und nach ökonomischen Prinzipien ausgerichtete menschliche Handlungsweise der Leitung, Organisation und Planung in allen Lebensbereichen.

Du möchtest nicht managen. Zumindest nicht im ersten Schritt. Du bist die Firmeninhaberin – oder du willst es gerade werden. Du bist die Visionärin. Du möchtest entscheiden und gestalten. DANACH kannst du dann schauen, welche Managementtätigkeiten überhaupt anliegen – und welche davon DU übernimmst.

Das ist ein grundlegendes Mindset, was du dir aneignen darfst.

Und das gilt eben auch für das sogenannte Zeitmanagement.

Bevor du also gängige Zeitmanagement-Tools anwendest, stelle zunächst das, was da ist, auf den Prüfstand. Was du letztendlich TUST, um deine Zeit zu organisieren, welche Tools du verwendest,  ist vielleicht sogar das Gleiche oder ähnlich, aber die Frage ist, mit welcher Haltung du herangehst. Sie sind erst der zweite Schritt.

Es nützt dir nichts, wenn du Sachen auf deiner To-Do-Liste  „managest“, die da gar nicht stehen müßten. Die dich nicht weiterbringen. D

Nehme nichts grundsätzlich erstmal als gegeben, dass du es unbedingt genau SO machen musst oder dass du es überhaupt realisieren oder machen musst oder dass es von DIR selbst gemacht werden muss.

Das gilt für die Aufgaben in Haushalt und Kinderbetreuung. Was gilt es da vielleicht zu hinterfragen, ob es nicht jemand anders machen kann – oder ob etwas vielleicht insgesamt weggelassen werden kann? So organisiert werden kann, dass es insgesamt weniger Zeit oder sonstige Ressourcen braucht? Privat mit Kindern kann das beispielsweise sein, sich so zu organisieren, dass nicht alle zu einer bestimmten Zeit morgens das Haus verlassen müssen (sidenote: unser eigenes Online-Business hat mir hier bereits jetzt Monate an Lebenszeit gespart und jede Menge grauer Haare im Vergleich zu früher). Im Business kann das das Etablieren bestimmter Strukturen und Routinen sein. Oder aber die Abschaffung oder Aufweichung von Strukturen und Routinen, die dir nicht mehr gut tun.

Das erste Teammitglied oder eins der ersten für eine Mutter mit Business ist oft gar nicht unbedingt im Business selbst, sondern in haushaltsnahen Tätigkeiten angesiedelt. Denise Duffield Thomas, selfmade-Online-Millionärin mit drei Kindern, beschreibt das sehr schön in einem Artikel auf Medium „I am a selfmade-Millionaire and thtis is exactly how much help I have at home“ , den ich dir hier und in den Shownotes verlinke. Welche alten Zöpfe in deiner Vorstellung oder der von anderen darfst du da vielleicht bei näherem Überlegen auch abschneiden?

TEAM – wieviel Team ist gut für dich?

Team ist insgesamt ein Stichwort – wieviel Team-Unterstützung entlastet dich, wieviel bringt dich aber auch vielleicht in eine Position, die du gerade nicht haben oder leisten willst? Denn ein großes Team, erst recht mit Festangestellten, ist eben ein Job für sich in der Organisation und eben dem Management, soviel kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

Aber dir schnell die Unterstützung einer virtuellen Assistenz für einige Stunden in der Woche zu suchen, Dienstleistungen als done for you services auszulagern und zu beauftragen, bspw. Im Bereich Webdesign oder Steuern/Buchhaltung, was dir eben ggf. nicht so liegt, das macht total Sinn, das auch schnellstmöglich zu tun – und dann z.B. langsam auf ein mittelgroßes Team zu wachsen. Auf diese Art und Weise und mit dem für dich stimmigen Kommunikations- und Businessmodell kannst du auch mit z.B. oft nur 10-20 Wochenstunden wie ich sie hatte und mir genommen habe erfolgreich werden und ein tragfähiges Business aufbauen. Die kannst du aber auch gefühlt nur auf Facebook verdaddeln, diese Zeit. Andere geben auf, weil sie das Gefühl haben, sie rennen dabei aber uns

Das sind alles total individuelle Entscheidungen, was für DICH richtig ist – aber du musst sie treffen und dazu erstmal deine Möglichkeiten kennen, um eben auch bewusst entscheiden zu können,  das ist ja insgesamt ein großes Thema hier bei uns auf dem Kanal.

So auch im Bereich Zeit.

Schau dir an, bist du denn fokussiert?

Ist es tatsächlich produktiv, was du machst? Bringt es dich deinem Ziel näher, was du erreichen möchtest?

Auf welche Tätigkeiten springst du leicht, welche machst du gerne, um welche drückst du dich nie herum?

Bei welchen wiederum prokrastinierst du eher? Und wenn, warum ist das so?

Warum und an welcher Stelle lässt du dich ich vom Weg abbringen? Ist es nicht der richtige Weg? Oder bist du nicht fokussiert? Oder bist du vielleicht nicht beharrlich genug? Denn das ist schon auch ein wichtiger Punkt – erfolgreiche Unternehmer zeichnen sich oft einfach dadurch aus, dass sie auch bei Schwierigkeiten nicht aufgegeben haben. Dass sie wie ein Kleinkind, das laufen lernt, immer wieder aufgestanden und nach dem Krönchen-richten weitergegangen sind.

Wenn du nicht beharrlich bist: ist das gesetzte Ziel nicht interessant und anziehend genug?

Wie frustrationstolerant bist du? Wie schnell gibst du auf und läufst nicht weiter?

Das tun, was man liebt und das lieben, was man tut und auch die Art und Weise, wie man es tut. Wie kommst du in den Flow?

 

Du kennst es selbst, dass Aufgaben meist genau so lange brauchen, wie wir ihnen Zeit einräumen. Da kann aber auch ewwwwwig zu überlegen, ob und wie wir überhaupt irgendetwas starten, dazugehören.

Mütter oder insgesamt Eltern sind in der Regel hocheffizient. Viele erledigen in Teilzeit fast das gesamte Pensum ihrer Vollzeittätigkeit.

Aber da ist eben auch auf der anderen Seite der Mental Load. Jede Menge auf dem Teller haben, alles zu organisieren, zu planen, und zu regeln. Und klar, das fühlt sich für uns alle mal nach „keine Zeit“ an – und wenn du zuviel von den falschen Dingen machst, die gar nicht zu dir gehören oder die du eigentlich nicht willst, dann kann das auf Dauer ganz schön ungesund werden.

Deswegen solltest du dir darüber klar werden, was für dich wirklich wichtig ist, was DU tatsächlich tun möchtest, was dir wichtig ist, privat und im Business.

Und somit ist es wiederum eine deutliche Frage der Prioritäten. Und damit gehst du dann los und organisierst das, was nach deiner Priorisierungsaktion noch übrig geblieben ist.

Viel gilt gerade für Mütter, dass wir mehr erreichen, wenn wir weniger tun – oder, wie es meine amerikanische Kollegin Kate Northrup ausdrückt, „Do less“. Die richtigen Dinge tun. Idealerweise in Übereinstimmung mit Zyklus und flow. In Verbindung mit dir selbst.

Im Flow

Du kennst es sicherlich auch, dass dir manche Dinge nur so leicht von der Hand flutschen, während sich andere zääähh wie Kaugummi ziehen. Und manchmal ist es am nächsten Tag genau umgekehrt.

Berücksichtige das und räume dann lieber zwischendurch deinen Wohnung auf oder machen etwas ganz anderes. Kurz vor einem Launch räume ich immer noch sehr gerne dreimal die Waschmaschine ein und lege Wäsche zusammen – obwohl wir inzwischen eine Haushaltshilfe haben, die das macht.

Unsere Kinder sind uns da hilfreich, weil sie ohnehin dafür sorgen, dass wir nicht nur Business-Aufgaben im Kopf haben.  Da brütest du vielleicht frühmorgens über einem Beitrag oder der Ausgestaltung einer Produktidee und dann legst du es zur Seite und hast einige Stunden später auf dem Spielplatz ganz nebenbei, während du gar nicht absichtlich dran denkst DIE zündende Idee.

Ich persönlich liebe dieses Hin- und Herspringen, weil es mich immer wieder erdet und meiner Kreativität hilft. Aber natürlich brauche auch ich für manche Dinge Zeit am Stück.

Routinen, Rituale und Social Media

Wenn dir Routinen und Rituale nützen, schaffe dir welche. So viele oder solche, wie dir nutzen und dich nicht einengen.

Wenn Social Media eine Rolle spielt in deinem Business und du dazu neigst, dann auf Facebook oder Instagram zu versanden, dann gewöhne dir z.B. an, Facebook den Tag über zuzulassen und nur abends für eine halbe Stunde reinzugehen.

Versuche in allem möglichst flexibel zu bleiben oder zu werden, damit du am Steuer deines Zeit-Wagens sitzt.

Sorge dafür, dass du das, was zu tun ist, effizienter machst – klar, das ist an sich klassisches Zeitmanagement, aber für Mütter bedeutet es vor allem auch: prüfe, was du delegieren oder bleiben lassen kannst, mach Schluss mit dem Perfektionismus und dem Zerdenken von Dingen, bevor du sie startest oder umsetzt.

Und entscheide auch klar, wenn es vielleicht auch richtig, mal zu sagen, dafür ist jetzt nicht/noch nicht die Zeit. Denn manche Dinge müssen einfach reifen.

Aber frage dich auch, was genau lässt du da reifen? Sind es Samen, die du vorher gepflanzt hast?

Oder bist du eigentlich noch  völlig unklar?

Was wird sich in den nächsten 6 Monaten wirklich ändern?

Beim Wein ist es ja auch so, dass man sagt, er muss reifen. Aber: der Wein muss zuvor auf Flaschen gezogen sein, es müssen Trauben gepflanzt und gekeltert worden sein, DANN gibt es eine produktive Reifezeit, in der auch tatsächlich etwas passiert, etwas reift.

Bei einer Schwangerschaft genauso. Nur wenn du gar nichts machst – die Zeit alleine wird es auch nicht lösen – oder in einem Sinne, der dir vielleicht auch nicht genehm ist.

Die meisten Mütter sind dahingehend eher zu lange mit angezogener Handbremse unterwegs. Die darfst du lösen, wenn du deine Prioritäten klar hast. Und vorher.

Falls es also keine zu erwartenden Meilensteine in der nächsten Zukunft gibt (und selbst dann solltest du gut abwägen), sondern nur dieses diffuse Gefühl,  dann fang besser früher damit an als später,  Dein Business aufzubauen oder zu verändern.  Denn der „richtige Zeitpunkt“ kommt in der Regel ja nicht. Und wenn du monate- und jahrelang vor dich hinwartest und dich nicht committest, dann wirst du auch nach noch längerer Wartezeit am selben Punkt stehen – oder frustriert aufgegeben haben. Und dieses unsichere Gefühl strahlst du dann ja auch aus. In dieser Zeit hättest du längst schon Schritte gegangen sein können.

Und dann kennst du es sicher auch, dass es ganz stark Energie gibt und befreiend wirkt, wenn du in Aktion gehst und etwas schaffst und erreichst. Stecke dir also auch Teilziele in dem ganzen komplexen Businessgeschehen.

Deswegen haben wir z.B. in unserem „Mama goes and grows business“– Programm quartalsweise Sprints zum erreichen eines gewissen Teilziels, z.B. deines ersten Onlineangebots, an denen du teilnehmen und die Kraft und Accountability der Gruppe neben meinem Coachinginput und unserem Team nutzen kannst und eben so schneller und ohne Umwege vorankommst. Und deswegen geht es da auch erstmal ganz viel um die Grundlagen, was du denn überhaupt machen willst und wie – und DANN darum, wie du das zeitlich gestaltest.

Auch das Warum oder die Vision gibt uns ja oft diesen beflügelnden Antrieb.

Du willst z.B. Erfolg wegen und nicht trotz deiner Familie, willst Dinge umsetzen, weil du dir ein selbstbestimmteres Lebensmodell mit deiner Familie wünschst. Was bedeutet es für dich und deine Familie, wenn du das umgesetzt hast, wenn du das erreicht hast, was du dir wünschst? Und entscheidest du dich, dieses zu erreichen?

Entscheide aktiv, wie du deine Zeit verbringst. Wieviel Zeit du wofür einsetzt. Womit du deine Zeit verbringst. Und womit du vielleicht auch nicht mehr länger deine Zeit verbringen willst.

Create a life not just a living

Und suche dir Unterstützung, du musst das nicht alleine machen. Wenn ich das sein soll, wenn ich und ggf. unser Team dir helfen sollen, in dem komplexen umfangreichen Möglichkeiten deinen Weg zu gehen und mit DEINER Zeitgestaltung deine Ziele zu erreichen, wir schauen sollen, ob du ins Programm passt, dann lass uns reden!

Hier kommst du zur Interessentenliste für „Mama goes and grows business“

Hier kommst du zum Gespräch: Buchungstermin

Hier findest du Möglichkeiten im Einzelcoaching (melde dich gern frühzeitig, im Einzelcoaching bestehen in der Regel Wartelisten, da ich immer nur mit sehr wenigen gleichzeitig so intensiv arbeite): zum Einzelcoaching

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2 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Arbeiten mit Kind zuhause - Lena Busch am 25. August 2021 um 11:20

    […] Podcastfolge zur Zeitgestaltung: hier […]

  2. Veröffentlicht von Zeitmanagement für selbständige Mütter mit Jana Heinzelmann am 10. April 2022 um 11:19

    […] Die Familienleicht-Podcast-Folge zu Zeitgestaltung: Podcastfolge „Ich hab‘ keine Zeit – warum ich von Zeitgestaltung spreche“ […]

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