Die Leute, die heute scheinbar überall sind, arbeiten nicht unbedingt mehr als du. Sie haben ein System, und sie nutzen wirklich kluge KI-Unterstützung. In der letzten Folge ging es um Systeme allgemein und um das Fundament darunter. Jetzt wird es konkret. Wir bauen das erste System, das darauf aufsetzt: dein Content-System.
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Was die meisten falsch machen
Die meisten machen Content aus dem Bauch. Das ist an sich ok, wenn dir Content leicht fällt, du bekommst dann oft schnell Reichweite. Das Problem kommt danach: Ohne System fehlt die Struktur, und du verkaufst deutlich weniger, als du könntest. Und wem Content schwerer fällt, der landet in der Sonntagabend-Spirale aus Idee, keine Zeit, Funkstille und schlechtem Gewissen. In beiden Fällen startet jeder Post bei null, und das ist derselbe Fehler wie in Folge 1: Du baust für jeden Post die Fabrik neu. Was dich hier rausholt, ist Struktur.
Deine Säulen sind mehr als Themen
Ein Content-System fängt mit deinen Säulen an, und die haben vier Ebenen. Erstens ein paar Themen, für die du stehst. Zweitens deine Haltung, die aus Themen eine Marke macht. Drittens dein Community Framing, also was die Menschen ausmacht, die sich bei dir gesehen fühlen sollen. Und viertens deine Ergebnisse, deine eigenen und die deiner Kund:innen, als Beweis unter allem, was du sagst.
Drei bis fünf grosse Säulen reichen. Jedes Stück Content zahlt auf eine davon ein. Und ja, du darfst auch aus der Stimmung heraus posten, oft sind das sogar die Posts mit der grössten Reichweite. Als alleiniges System trägt das nur nicht.
Ein Stück, viele Teile
Statt zwanzig Einzelposts machst du ein grösseres Stück pro Woche und zerlegst es. Ein Podcast, ein langer Text, ein Webinar. Ein Longform-Stück trägt am meisten, weil du darin einen Gedanken auserzählen kannst. Daraus wird die ganze Woche: ein Reel mit dem stärksten Satz, ein Karussell zum Speichern, ein Statement-Post, ein Newsletter, ein paar Stories. Das ist der operative Hebel aus Folge 1, jetzt für Content. Die Denkarbeit steckt einmal im grossen Stück, der Rest ist Verpacken.
Wie du gefunden wirst
Auf welchem Weg du sichtbar wirst, hängt vom Thema ab. Manche Themen suchen die Leute aktiv, da lohnt sich Auffindbarkeit über Google und zunehmend über KI. Andere entdeckt man beim Scrollen, da läuft es über Social und Vertrauen. Die meisten Business-Themen brauchen beides, mit einem Schwerpunkt.
Und dann gibt es Werbeanzeigen als Verstärker. Die meisten denken dabei an teure Kampagnen von null. Der klügere Weg beginnt bei dem, was schon läuft: ein starkes Reel, eine Folge, die deine Haltung trägt, ein Blogartikel, der deine Leute trifft. So ein Stück verstärkst du mit kleinem Budget, und das ist oft günstig, weil die Plattformen belohnen, was Menschen ohnehin stoppt. Wie du Werbeanzeigen sinnvoll für dich nutzt, ist ein Thema für sich. Für die Kundinnen in GmB, die Anzeigen nutzen, lassen wir auch das als System ineinandergreifen.
Wo KI reinspielt
KI wird dein bester Mitarbeiter. Du kannst dir eine KI bauen, die dein grosses Stück nimmt und dir die Wochenteile macht, entlang deiner Säulen und in deiner Stimme. Aus dem leeren Blatt wird ein Entwurf, den du nur noch redigierst, und die gewonnene Zeit fliesst in bessere Inhalte. Das trägt aber nur, wenn du die KI mit deiner Stimme und deiner Substanz fütterst. Wirfst du ihr nur dein Thema hin, kommt der generische Brei raus, den man von Weitem als KI erkennt. Deshalb erst das Fundament, dann der Agent. So ein Content-Agent ist ein Teil des KI-CEO-Boards, das in GmB läuft und das wir in der GmB KI-Edition immer weiter ausbauen, als dein eigenes Board, das auf dein Business zugeschnitten ist.
Wohin dein Content führt
Dein Content ist kein Selbstzweck, er muss irgendwo hinführen: zu Sichtbarkeit bei den richtigen Menschen, auf deine E-Mail-Liste und von da zu Kund:innen. Deine E-Mail-Liste ist dabei das Einzige, was wirklich dir gehört, kein Kanal kann sie dir wegnehmen.
Und hier hängt viel dran. Wenn du in ein paar Wochen oder Monaten launchen, dein Coaching stärker verkaufen oder einen Kurs füllen willst, fängst du heute damit an, für die passenden Menschen sichtbar zu werden und deine Liste mit passenden Kontakten zu füllen. Der häufigste Grund, warum Launches scheitern, ist eine Liste, die nicht aufgebaut wurde. Wer immer an dieselben Menschen verkauft, hat mit jedem Launch weniger, weil die heissesten Kontakte schon gekauft haben.
Warum jetzt
Wir haben gerade ein Zeitfenster mit KI, ungefähr wie das Internet vor 20 Jahren, nur dass es sich schneller schliesst. Die meisten nutzen KI noch wie 2023, und das rächt sich. Dazu kommt der Sommer: Viele machen weniger, du hast es leichter mit der Sichtbarkeit. Der Umsatz im Herbst wird im Sommer gemacht. Wenn du jetzt dein System baust, bereitest du den Umsatz von in drei Monaten vor.
DEIN Content
Es gibt kein Content-System, das für alle gleich gut passt. Vielleicht ist ein langer Text deine Quelle, vielleicht ein Podcast, vielleicht fallen dir eher kurze Schnipsel zu, ein Satz zwischendurch oder ein Kurzvideo von der Hunderunde. Dann startet dein System genau da und setzt aus den kleinen Teilen dein grösseres Ganzes zusammen. Das für dich passende fängt bei deinen Stärken an. Welcher Weg zu dir passt, zeigt dir das Business-Typ-Quiz: https://kurs.lenabusch.de/business-typ-quiz/
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